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PARIS/LONDON (awp international) - Europas wichtigste Börsen haben am Donnerstag ihre anfänglichen Verluste wegen belastender Bernanke-Aussagen zur US-Wirtschaft wieder mehr als wettgemacht. Börsianer verwiesen auf die mehrheitlich positiven Unternehmenszahlen, die die Aktienindizes steigen liessen. Zudem verwiesen Händler auf verwiesen auf Spekulationen, dass die Stresstest-Ergebnisse, die bisher für den morgigen Freitagabend angekündigt sind, schon um 16 Uhr oder früher bekannt gegeben werden könnten. Ein Börsianer sprach ausserdem von Gerüchten, dass China seine Währung weiter aufwerten könnte. Das schüre Hoffnungen auf mehr Ausgewogenheit im Welthandel, denn dadurch könnte die globale wirtschaftliche Erholung vorangetrieben werden.
Gegen Mittag gewann der EuroStoxx 50 1,64% auf 2.682,85 Punkte dazu. In Paris rückte der CAC-40-Index um 1,59% auf 3.549,63 Punkte vor. Für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,87% auf 5.260,25 Punkte nach oben.
Zur Mittagszeit warten Anleger noch mit Spannung auf die jüngsten Konzernzahlen von Nokia , insbesondere auch deshalb, weil der Handyhersteller in diesem Jahr schon zweimal seinen Gewinnausblick für die Handysparte gesenkt hatte. Am Nachmittag werden dann weitere US-Quartalsbilanzen und Konjunkturdaten die Märkte in Bewegung halten.
Unibail-Rodamco stiegen nach starken Halbjahreszahlen und Aussagen zu Ausschüttungen an die Aktionäre im EuroStoxx 50 um 4,18% auf 145,950 EUR. Damit waren sie Spitzenwert im Auswahlindex der Eurozone.
Ansonsten standen vor allem Schweizer Aktien im Mittelpunkt des Geschehens und mit Roche , Credit Suisse , ABB und Syngenta legten gleich vier Schwergewichte Zeugnis von ihrer jüngsten Geschäftsentwicklung ab. Der Pharmahersteller Roche steigerte seinen Konzerngewinn im ersten Halbjahr sehr deutlich. Gründe waren geringere Integrationskosten für die Tochter Genentech und Zuwächse bei den wichtigsten Medikamenten. Roche-Titel gewannen 1,39% auf 138,90 CHF. Am Vortag hatten sie allerdings im Zuge der negativen Meldungen zum Brustkrebsmedikament Avastin mehr als 4% eingebüsst.
Auf die Verkaufslisten setzten Investoren die Papiere der Credit Suisse. Die Schweizer Grossbank erzielte im zweiten Quartal zwar einen über den Erwartungen liegenden Gewinn, doch wurde dieser durch Sonderfaktoren beeinflusst. Analysten bewerteten das Ergebnis nicht als Desaster. Es sei allerdings auch nicht so gut, wie die ausgewiesene Gewinnzahl vermuten lasse. Die Aktien der Bank verloren zuletzt 2,33% auf 43,22 CHF, während sich der Swiss-Market-Index (SMI) klar in positivem Terrain hielt.
Im Londoner "Footsie" setzten sich die Aktien der Capita Group an die Spitze mit plus 4,37% auf 741,00 Pence. Die Outsourcing-Firma legte beim Halbjahresgewinn kräftig zu. Kingfisher quittierten Anleger dagegen mit Kursabschlägen. Die Baumarktkette büsste im zweiten Vierteljahr leicht an Umsatz ein, behielt ihre Gewinnprognose aber bei.
An der Börse in Stockholm rückten Volvo um 1,33% auf 91,05 schwedische Kronen zu. Der Nutzfahrzeugkonzern strich im zweiten Quartal wieder einen ordentlichen Gewinn ein und verzeichnete bei den Lastwagen einen deutlichen Zuwachs der Bestellungen./ajx/ck

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