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PARIS/LONDON (awp international) - Belastet von schwachen Finanztiteln und den immer noch unsicheren Aussichten für die Weltwirtschaft haben die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Montagmittag Verluste verbucht. Am Morgen hatten sich die Märkte noch überwiegend mit moderaten Gewinnen gezeigt. Händler hatten auf eine technische Reaktion auf die jüngsten Verluste verwiesen, bevor dann wieder die Sorgen überhand genommen hätten. Der EuroStoxx 50 fiel gegen Mittag um 0,55 Prozent auf 2.693,76 Punkte. In Paris büsste der CAC-40-Index 0,50 Prozent auf 3.592,97 Punkte ein. Der Londoner FTSE 100 verlor 0,20 Prozent auf 5.264,73 Punkte.
In Tokio hatte das schwächere Wirtschaftswachstum Japans im zweiten Quartal auf die Stimmung gedrückt. An der New Yorker Börse hatten die wichtigsten Indizes am Freitag angesichts der weiter unsicheren Entwicklung in der grössten Volkswirtschaft der Welt noch ihre Verlustserie der vergangenen Tage ausgebaut. "Die Zahlen zum japanischen Wirtschaftswachstum haben definitiv nicht geholfen", sagte Chef-Stratege Mike Lenhoff von Brewin Dolphin. Die Berichtsaison sei zwar sehr gut gewesen, aber nun vorbei.
Besonders Titel aus dem Finanzsektor mussten grössere Abschläge verkraften. ING , BNP Paribas und Societe Generale fanden sich im unteren Teil der Kurstabelle wieder und mussten teils Abschläge von an die zwei Prozent verkraften. Daimler und Deutsche Telekom gehörten im Eurostoxx 50 zu den ganz wenigen Aktien mit positivem Vorzeichen.
In London und in Paris zeigte sich das gleiche Bild wie im Eurostoxx: Finanztitel wie die der Royal Bank of Scotland (RBS) oder Dexia Banque verloren mit am kräftigsten. Auch Öltitel wie BP oder Royal Dutch Shell gehörten zu der Verlierern.
Die schwer gewichteten Minenwerte waren indes dank steigender Metallpreise unter den wenigen Gewinnern zu finden. Anglo American , Rio Tinto oder BHP Billiton konnten sich in der Pluszone halten. An der Stockholmer Börse erfreute die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) die Anleger mit überraschend hohen Verkaufszahlen für den Juli. Der Absatz war mit mehr als 20 Prozent weitaus kräftiger gestiegen als gedacht und bescherte den Papieren ein Plus von 4,43 Prozent./stb/gl

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