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PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag im Zwiespalt guter Unternehmenszahlen und anhaltender Zinssorgen mit Blick auf China keine eindeutige Richtung gefunden. Die positiv verlaufende Berichtssaison habe den wichtigsten Indizes nach einem leichteren Start über die Gewinnschwelle verholfen, hiess es am Markt. Dann aber habe eine Leitzinserhöhung in China die kurzzeitigen Gewinne schnell dahinschmelzen lassen.
Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 gab zuletzt um 0,14 Prozent auf 3.026,99 Punkte nach. Eine neue Bestmarke gab es zwischenzeitlich in Paris, wo der Leitindex Cac 40 gegen Mittag seinen höchsten Stand seit Oktober 2008 markierte, zuletzt jedoch 0,12 Prozent auf 4.085,95 Punkte nachgab. Der Londoner FTSE 100 lag mit 0,25 Prozent im Minus bei 6.035,97 Punkten.
Im Fokus standen zahlreiche Unternehmensberichte. Papiere der UBS gewannen 2,00 Prozent auf 17,85 Franken. Die Schweizer Grossbank hatte 2010 zum ersten Mal seit drei Jahren wieder Geld verdient, Händler sahen die Zahlen aber dennoch als enttäuschend an. Positiv wurde am Markt jedoch auf die Kernkapitalquote verwiesen, die besser als erwartet ausgefallen sei. Aktien des Duft- und Aromenherstellers Givaudan sackten nach Zahlen hingegen um 3,71 Prozent auf 922,00 Franken ab, was Händler mit Aussagen des Managements zu kurzfristigem Margendruck begründeten.
Papiere von ArcelorMittal schnellten nach Zahlen um 3,71 Prozent auf 28,26 Euro hoch. Der Stahlkonzern hatte sich im vergangenen Jahr wegen einer schwachen zweiten Jahreshälfte nur langsam von den Einbrüchen des Krisenjahres 2009 erholt, rechnet aber zum Auftakt des neuen Jahres mit einer schneller als erwarteten Nachfrageerholung und steigenden Preisen.
Gefragt waren zudem Werte aus dem Autosektor. Der Stoxx 600 Automobiles & Parts legte als einziger festerer Branchenindex 2,58 Prozent zu, was am Markt mit einer angehobenen Prognose des japanischen Konkurrenten Toyota begründet wurde. Peugeot schnellten in Paris als bester Wert um 4,29 Prozent auf 31,205 Euro in die Höhe, und auch Renault gewannen 2,56 Prozent. Daimler und BMW gehörten zu den grössten Favoriten im deutschen Leitindex Dax und im EuroStoxx.
Verluste gab es dagegen in Paris bei den Thales-Aktien, die um 2,40 Prozent auf 27,095 Euro nachgaben. Händler begründeten dies damit, dass die britische Regierung den Plan für einen neuen Helikopter ausgesetzt habe. Thales sei dafür der bevorzugte Lieferant gewesen, hiess es. Nach unten ging es an der Pariser Börse auch für Vivendi-Aktien , die mit einem Minus von 2,51 Prozent auf 21,13 Euro sowohl im Cac 40 als auch im EuroStoxx das Schlusslicht bildeten.
tih/chs

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