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PARIS/LONDON (awp international) - Überzeugende Quartalszahlen der Schweizer Bank UBS haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag gestützt. Dementsprechend waren bei den Anlegern vor allem Finanzwerte gefragt. Nach einem etwas schwächeren Start drehte der EuroStoxx 50 ins Plus und steig um 0,46 Prozent auf 2.949,76 Punkte. Der französische CAC 40 rückte in Paris um 0,40 Prozent vor auf 4.038,02 Punkte. Für den britischen Leitindex FTSE 100 ging es um 0,43 Prozent auf 6.044,08 Punkte nach oben.
Die von der Finanzkrise schwer getroffene UBS hatte in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei ihren Kunden mehr Geld eingesammelt als von Analysten erwartet worden war. Vor allem aus den asiatischen Schwellenländern kam viel Geld. Auch mit Blick auf andere Kennzahlen fanden Experten lobende Worte. So habe der Überschuss im ersten Quartal die Schätzungen der Fachleute übertroffen, meinte Analyst Michael Dunst von der Commerzbank. Gründe dafür seien überraschend hohe Gewinne im Investment-Banking und in der Vermögensverwaltung. Insofern kletterten die UBS-Aktien mit einem satten Plus von 5,79 Prozent auf 17,55 Franken an die Spitze des pan-europäischen Auswahlindex Stoxx Europe 50.
Dahinter folgten die Aktien der Credit Suisse, die um 2,32 Prozent auf 39,75 Franken kletterten. Die Aktionäre der Banco Santander konnten sich über ein Plus von 1,43 Prozent auf 8,358 Euro freuen. In London stiegen die Papiere von Schroders um 1,24 Prozent.
Der staatlich gestützte niederländische Versicherer Aegon verkauft indes seine Rückversicherungssparte Transamerica an den weltweit fünftgrössten Rückversicherer Scor aus Frankreich. Der Kaufpreis liege bei rund 630 Millionen Euro, teilten Scor und Aegon mit. Damit steige Scor zum zweitgrössten Rückversicherer bei Lebensversicherungen in den USA auf. Den Aegon-Papieren bescherte dies als bester Wert im niederländischen Leitindex AEX ein Plus von 3,63 Prozent auf 5,399 Euro. Die Scor-Anteilsscheine legten um 0,54 Prozent zu.
An der Börse in Mailand schnellten die Titel von Parmalat gar um 11,59 Prozent auf 2,5800 Euro in die Höhe. Zuvor hatte der französische Milchkonzern Lactalis ein Übernahmeangebot für die Papiere des italienischen Lebensmittelherstellers abgegeben. Lactalis hält bereits 29 Prozent an Parmalat und will nun 2,60 je Aktie der Italiener bieten. Der Übernahmeplan stösst aber bei der italienischen Regierung auf Widerstand, die den Einfluss ausländischer Firmen bei strategisch wichtigen Unternehmen begrenzen möchte.
In Paris verteuerten sich die Titel von Michelin um 3,91 Prozent auf 66,19 Euro. Der Reifenhersteller hatte im ersten Quartal 2011 eine deutliche Verbesserung der Nachfrage über alle Sparten hinweg gespürt.
Weniger stark als der Markt legten die Titel von Air Liquide zu, die nach der Vorlage von Umsatzzahlen für das erste Quartal nur um minimale 0,03 Prozent auf 97,93 Euro vorrückten. Der Industriegase-Produzent habe seine Prognose und die Markterwartungen weitestgehend erfüllt, schrieb Commerzbank-Analyst Lutz Grüten in einer Studie. Dabei habe die Gas- und Dienstleistungssparte etwas besser abgeschnitten als erwartet. Das Anlagenbaugeschäft habe sich hingegen nicht ganz so gut entwickelt.
Verluste verbuchten viele Minenwerte. So fielen die Papiere von Antofagasta am Ende des britischen Leitindex "Footsie" um 1,37 Prozent auf 1.372,00 Pence. Davor folgten Lonmin und Anglo American mit Abschlägen von gut 1 Prozent. Börsianer begründeten die Verluste mit teils deutlich gesunkenen Rohstoffnotierungen./la/chs

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