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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch nach einer Berg- und Talfahrt deutlich im Plus geschlossen. Nachdem bis zur Mittagszeit weiterhin Sorgen über die finanzielle Stabilität Europas und die Kapitalausstattung der Banken die Börsen beherrschte, wendete sich das Blatt: Auslöser war, dass Portugal erfolgreich Staatsanleihen platzieren konnte. Zudem versprach die Europäische Union den Iren Rückendeckung, um ihren angeschlagenen Bankensektor zu sanieren.
Der EuroStoxx 50 , der am Vormittag noch bis auf 2.704 Punkte gesunken war, schloss mit plus 0,94 Prozent auf 2.752,89 Punkte. In Paris gewann der CAC-40-Index 0,92 Prozent auf 3.677,21 Punkte. Der Londoner FTSE 100 stieg um 0,41 Prozent auf 5.429,74 Punkte.
Die Aktien des britischen Telekomkonzerns Vodafone rückten in den Fokus und büssten gegen den Trend 0,06 Prozent auf 159,131 Pence ein. Für 6,6 Milliarden US-Dollar trennte sich Vodafone von seinem 3,2-prozentigen Anteil an China Mobile und will mehr als zwei Drittel des Nettoerlöses für Aktienrückkäufe verwenden. Mit dem übrigen Geld wollen die Briten ihre Schulden reduzieren. Medienberichten zufolge wurde der Konzern zudem in Indien zu einer Steuernachzahlung in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar verurteilt. Ein indisches Gericht habe den Einspruch Vodafones abgewiesen, hiess es in mehreren Berichten.
ArcelorMittal und BHP Billiton werden bei der Förderung von Eisen in Westafrika doch weiter getrennte Wege gehen. Die beiden Bergbaukonzerne konnten sich bei ihren Gesprächen über ein Gemeinschaftsunternehmen finanziell nicht einigen. Seit Januar arbeiteten beide an einem gemeinsamen Konzept, indem sie Minen und notwendige Infrastrukturprojekte zusammenlegen wollten. Die Aktien reagierten unterschiedlich: ArcelorMittal stiegen um 2,08 Prozent auf 25,275 Euro, während BHP um 0,13 Prozent auf 1.890 Pence nachgaben. Am Markt wurde darauf verwiesen, dass ArcelorMittal wohl seine Stahlpreise im Oktober anheben werde.
Weiter im Blick standen auch die Aktien von BP , die um 1,32 Prozent auf 412,478 Pence stiegen. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist laut einer Untersuchung des Ölkonzerns einer ganzen Reihe technischer und menschlicher Fehler geschuldet. Unter anderem hätten BP- Ingenieure die Ergebnisse eines Drucktests falsch bewertet. Allerdings müssten auch andere Firmen, die an der Ölförderung auf der explodierten Plattform "Deepwater Horizon" des Betreibers Transocean beteiligt waren, Verantwortung für den Unfall und Umweltkatastrophe tragen.
Im österreichischen Index ATX machten die Aktien von Bwin nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zu Sportwetten und Glücksspielen einen Sprung um 6,37 Prozent nach oben. Der Gerichtshof kippte das deutsche Monopol. Bwin sieht die dies nun als "historische Chance, dass das Online-Glücksspiel in Deutschland zeitgemäss reguliert wird"./ck/wiz

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