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PARIS (awp international) - Nach drei Handelstagen mit Verlusten haben die wichtigsten Börsen Europas am Montag zugelegt. Allerdings gaben sie bis Handelsschluss bei eher dünnen Umsätzen einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Börsianer verwiesen auf die US-Börsen, die nach einem freundlichen Start ins Minus gedreht hatten, und auf die am Nachmittag einsetzende Talfahrt des Euro im Vergleich zum US-Dollar. Der Euro sank bis zum Abend auf 1,2673 Dollar.
Der EuroStoxx 50 ging mit plus 0,64 Prozent auf 2.660,84 Punkte aus dem Handel. In Paris gewann der CAC-40-Index 0,77 Prozent auf 3.553,23 Punkte. Der Londoner FTSE 100 zog um 0,76 Prozent auf 5.234,84 Punkte an. Hier bewegte vor allem das Thema Übernahmen die Gemüter.
Die Aktien der Banken Santander und Intesa SanPaolo waren die Favoriten im Auswahlindex der Eurozone. Sie legten jeweils um etwas mehr als zwei Prozent zu. Die Anteilsscheine von Philips hingegen bildeten das Schlusslicht mit minus 1,23 Prozent auf 21,660 Euro. Ebenfalls mit Abschlägen notierten die Aktien von Nokia und Siemens .
Minenwerte gehörten nach dem Patt bei den Wahlen in Australien zu den gefragten Werten im britischen "Footsie". Händlern zufolge hoffen Anleger nun darauf, dass es keine hohe Steuer für grosse Eisenerz- und Kohleminen geben werde. Die amtierende australische Premierministerin Julia Gillard, die derzeit versucht, eine neue Regierung zu bilden, will grosse Bergbauunternehmen mit einer dreissigprozentigen Steuer belegen. Die Konservativen, bisher in der Opposition, wollen auf die Abgabe verzichten. Anglo American etwa stiegen um ein Prozent und Antofagasta um 1,58 Prozent.
BHP Billiton hingegen legten nur um moderate 0,49 Prozent zu. Der von einer feindlichen Übernahme durch BHP bedrohte kanadische Düngemittelhersteller Potash hat Kontakt mit anderen Unternehmen aufgenommen. Ziel ist es, einen sogenannten "weissen Ritter" zu finden, der BHP mit einem höheren Angebot für Potash ausstechen könnte. Den eigenen Aktionären empfahl das Kontrollgremium nachdrücklich, das milliardenschwere Angebot des Bergbaukonzerns BHP abzulehnen.
Die Anteilsscheine des britischen Versicherers Old Mutual zählten mit einem Plus von 3,22 Prozent auf 126,284 Pence zu den Spitzenwerten im FTSE 100. Der Versicherer verhandelt mit der HSBC über den Verkauf von Anteilen an der südafrikanischen Nedbank. Old-Mutual-Chef Julian Roberts sagte, das Unternehmen werde seinen gesamten 52-Prozent-Anteil abgegeben. Die britische Bank HSBC will durch die Mehrheitsübernahme der Nedbank in Afrika Fuss fassen. Die HSBC-Titel reagierten mit einem Aufschlag von plus 0,79 Prozent marktkonform.
Der britische Brauereikonzern SABMiller und sein japanischer Konkurrent Asahi buhlen Kreisen zufolge um das Biergeschäft des australischen Konzerns Foster's. Die Entscheidung über ein offizielles Angebot stehe aber noch aus, sagten mit der Sache vertraute Personen am Montag. Analysten rechnen nicht vor Anfang des kommenden Jahres mit Angeboten. Dann will Foster's seine Biersparte vom Wein-Handel abspalten. Die SABMiller-Aktien gewannen derweil 1,65 Prozent auf 1.872,44 Pence.
In der Schweiz rückten die Aktien von Roche und Novartis in den Blick der Anleger. Der Pharmakonzern Roche erweitert sein Geschäft mit gewebebasierter Krebsdiagnostik und übernimmt den kalifornischen Spezialisten Biolmagene. Die Aktie büsste am Ende des Swiss-Market-Index (SMI) 0,57 Prozent auf 138,90 Franken ein. Novartis sanken um 0,19 Prozent, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA vor möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Parkinson-Medikaments Stalevo gewarnt hatte./ck/enl

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