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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes haben am Montag leicht zugelegt. Deutlichere Kursgewinne schmolzen besonders im späten Handel ab. Marktteilnehmer beklagten den sehr ruhigen Handel, nachdem wegen der feiertagsbedingt geschlossenen Wall Street entscheidende Impulse fehlten. "Eigentlich sollte an US-Feiertagen weltweit nicht gehandelt werden", sagte ein Börsianer. Solche Tage schleppten sich träge dahin, und machten es Anlegern sehr schwer, Entscheidungen zu treffen. Ohnehin sorge die ausufernde Verschuldung einiger Staaten weiter für Zurückhaltung.
Der EuroStoxx 50 gewann 0,35 Prozent auf 2.683,83 Punkte, konnte sein Tageshoch bei 2.705 Zählern jedoch nicht halten. In Paris stieg der CAC 40 um 0,28 Prozent auf 3.609,22 Zähler. Der Londoner FTSE 100 kletterte um 0,49 Prozent auf 5.167,47 Zähler.
Steigende Edelmetallpreise gaben dem Rohstoffsektor besonderen Aufwind. In London führten Minentitel von Rio Tinto die Branche mit einem Kursgewinn von 2,15 Prozent auf 3.275 Britische Pence an, in Paris gehörten die Stahlpapiere von ArcelorMittal mit einem Zuwachs von 1,39 Prozent auf 27,365 Euro zu den Favoriten.
Auch Versicherer und Banken waren gefragt. Im EuroStoxx setzten sich ING mit plus 2,15 Prozent auf 6,454 Euro an die Spitze, gefolgt von Unicredit und Axa mit ebenfalls deutlichen Kursgewinnen. Im "Footsie" sprangen Barclays-Aktien gar um 4,98 Prozent auf 271,98 Euro an die Spitze. Die britische Grossbank wird ihren Bankern in diesem Jahr voraussichtlich Boni von rund zwei Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Euro) zahlen und damit weniger als üblich, um den Ärger der Öffentlichkeit in Grenzen zu halten, hatte der Sender BBC am Sonntag berichtet.
Aktien von British Airways zogen um 2,61 Prozent auf 200,66 Pence an. Das US-Verkehrsministerium hatte einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Briten und American Airlines zugestimmt.
Im ansonsten schwachen Autosektor legten Renault-Papiere an der Spitze des Cac-40 2,35 Prozent auf 30,25 Euro zu. Nissan erwartet, Ende 2010 schuldenfrei zu sein. Die französischen Autobauer sind an ihrem japanischen Branchenkollegen mit 44 Prozent beteiligt. Ansonsten sorgten die Unternehmenszahlen von Air Liquide für Gesprächsstoff. "Die Ergebnisse sind exzellent und der Ausblick ist ermutigend", kommentierte Analyst Alexandre Cornu von CM-CIC Securities. Die Titel von verteuerten sich um 1,29 Prozent auf 79,88 Euro.
Yara-Titel rutschten in Oslo um 6,93 Prozent auf 225,70 Norwegische Kronen ab. Der Wettbewerber des Düngemittelkonzerns K+S will sein Nordamerika-Geschäft über einen milliardenschweren Zukauf stärken./ag/he

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