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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Montag mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Aus Europa selbst gab es zum Wochenstart wenig neue Nachrichten. Daher lenken Investoren Händlern zufolge ihren Fokus bereits auf die anstehende US-Berichtsaison. Diese startet am Montag in den USA traditionell mit Alcoa , die sich aber erst nach Handelsschluss an der Wall Street zu Wort melden.
Der EuroStoxx 50 stieg um 0,18 Prozent auf 2.686,09 Punkte. Zuvor war er bis knapp über 2.700 Zähler geklettert. Der britische Leitindex FTSE 100 rückte um 0,66 Prozent vor auf 5.167,02 Punkte und in Paris kletterte der CAC-40-Index um 0,37 Prozent auf 3.567,66 Punkte nach oben.
In London sprangen BP mit einem Aufschlag von 9,36 Prozent auf 389,854 Britische Pence mit weitem Abstand an die Spitze des FTSE 100. Ingenieure des britischen Ölkonzerns versuchen, in einem neuen Anlauf die seit elf Wochen sprudelnde Ölquelle im Golf von Mexiko zu stoppen. Dazu wollen sie mit Hilfe von ferngesteuerten Robotern einen 100 Tonnen schweren Absaugzylinder auf dem Leck platzieren. Die "Sunday Times" hatte zudem unter Berufung auf Quellen in der Ölindustrie berichtet, der US-Ölkonzern ExxonMobil prüfe ein Übernahmeangebot für den angeschlagenen britischen Konkurrenten.
Minenwerte gehörten hingegen überwiegend zu den schlechtesten Indexwerten. So verloren Kazakhmys als schwächster Wert im FTSE 100 2,85 Prozent auf 1.057,00 Pence. Davor verloren Rio Tinto 2,21 Prozent auf 3.125,93 Pence. Händler verwiesen auf Daten aus China, wonach die Kupfer-Importe den dritten Monat in Folge gefallen sind. Das habe die Sorgen um einen Nachfragerückgang belebt.
Auch Banktentitel waren überwiegend auf der Verliererseite zu finden. So gaben Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) als schwächster Wert im EuroStoxx 50 um 1,37 Prozent auf 9,5180 Euro nach. Banco Santander verloren 0,83 Prozent auf 9,8860 Euro./he/stb

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