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PARIS/LONDON (awp international) - Belastet von leichten Kursverlusten an der Wall Street nach enttäuschenden US-Daten haben die europäischen Börsen am Donnerstag etwas tiefer geschlossen. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA waren in der vergangenen Woche auf 479.000 geklettert, anstatt wie von Experten erwartet auf 455.000 Anträge zurückzugehen. Börsianer messen den Daten vor dem am Freitag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für Juli besondere Bedeutung bei und reagierten nach der positiven Überraschung durch die ADP-Beschäftigtenzahlen aus den USA am Vortag nun negativ.
Der EuroStoxx 50 ging mit minus 0,20 Prozent bei 2.819,34 Punkten aus dem Handel. Am Vortag hatte der europäische Leitindex noch auf dem höchsten Stand seit dem 29. April geschlossen. In Paris stieg der CAC-40-Index gegen den zumeist negativen Markttrend um 0,09 Prozent auf 3.764,19 Punkte. Der Londoner FTSE 100 schloss dagegen mit minus 0,38 Prozent bei 5.365,78 Punkten.
Tagesverlierer im EuroStoxx 50 waren nach Vorlage ihrer Quartalsbilanz Unilever mit minus 4,98 Prozent auf 21,665 Euro. Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern hatte zwar im zweiten Quartal einen zweistelligen Umsatz- und Gewinnzuwachs erzielt. Trotzdem bleibt das Unternehmen vorsichtig für die Geschäftsentwicklung und warnte vor einem schwierigeren zweiten Halbjahr. Papiere von Danone folgten im Sog von Unilever mit einem Abschlag von 2,08 Prozent, Nestle-Aktien büssten in der Schweiz 2,11 Prozent ein. Der Sektorindex der europäischen Nahrungsmittelbranche, der Stoxx Europe 600 Food & Beverage , verlor 2,47 Prozent.
Telecom Italia gerieten nach Zahlen unter Druck und gingen mit minus 4,29 Prozent auf 1,0050 Euro als zweitschlechtester Wert im EuroStoxx 50 aus dem Handel. Der italienische Telekomkonzern hatte sein Ergebnis im ersten Halbjahr trotz stagnierender Umsätze verbessert und den operativen Gewinn (EBITDA) um 3,4 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro gesteigert. Unter dem Strich verdiente Telecom Italia mit 1,2 Milliarden Euro gut ein Viertel mehr als im Vorjahr. Damit erfüllte der hoch verschuldete Konzern in etwa die Erwartungen von Analysten. Ein Börsianer sprach angesichts der gestiegenen Erwartungen in dem Sektor von "schlechten Zahlen". Allerdings sollte das weitere Risiko in der Aktie aus seiner Sicht begrenzt sein, zumal das vierte Quartal wegen einer niedrigen Vergleichsbasis besser aussehen sollte.
Positiv stachen in dem europäischen Leitindex unterdessen Bayer-Aktien mit einem Plus von 4,17 Prozent auf 48,505 Euro hervor. Der Pharma- und Chemiekonzern hatte nach Handelsschluss am Vorabend positive Studiendaten für sein Thrombosemittel Xarelto vorgelegt. Ein Händler sagte: "Die Nachrichten zu diesem für Bayer sehr wichtigen Mittel sind gut und das hatte die zuletzt etwas vernachlässigten Aktien erwartungsgemäss antreiben." Die WestLB hob ihr Anlageurteil nach den Xarelto-Daten von "Neutral" auf "Add"./fat/he

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