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PARIS/LONDON (awp international) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Freitag überwiegend mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Positiv aufgenommene Geschäftsberichte von Intel und JPMorgan hätten für gute Stimmung gesorgt, sagten Händler. Sorgen um den Fortgang der weltwirtschaftlichen Erholung nach dem Anziehen der geldpolitischen Zügel in China hätten die Gewinne aber begrenzt. In London verzeichneten die schwer gewichteten Minenwerte wegen dieser Sorgen deutliche Verluste und zogen den FTSE 100 ins Minus.
Der EuroStoxx 50 gewann 0,16 Prozent auf 2.920,40 Punkte. Im Wochenvergleich legte der Index um knapp 4 Prozent zu. Der CAC-40 stieg am Freitag in Paris 0,21 Prozent auf 3.983,28 Punkte. In Londion rutschte der FTSE 100 hingegen um 0,36 Prozent auf 6.002,07 Punkte ab.
Die überraschend stark ausgefallenen Geschäftszahlen der US-Grossbank JPMorgan sorgten auch bei den europäischen Banken für Aufschläge. Der entsprechende Sektorindex gewann 0,56 Prozent. Bester Branchenvertreter im EuroStoxx 50 war die französische BNP Paribas , deren Aktien um 1,70 Prozent auf 52,570 Euro zulegten.
In London gewannen ARM Holdings getrieben von einem optimistischen Ausblick des US-Chipherstellers Intel als bester Wert im FTSE 100 5,26 Prozent auf 531,163 Britische Pence. In Amsterdam kletterten die Aktien des Branchenkollegen ASML Holding als ebenfalls bester Indexwert um 6,41 Prozent auf 29,950 Euro.
Die Erhöhung des Mindestreservesatzes für Geschäftsbanken in China auf einen Rekordwert belastete die Rohstoffpreise und in Folge die Kurse der Minenwerte. Händler verwiesen auf Sorgen, dass sich die wirtschaftliche Dynamik in China abkühlen und so dessen Rohstoffhunger kleiner werden könnte. Der entsprechende Sektorindex verlor am Tabellenende 1,57 Prozent. Im FTSE 100 belegten Fresnillo als schlechtester Vertreter des Sektors mit einem Abschlag von 4,24 Prozent auf 1.496,00 Pence den letzten Platz.
Im CAC 40 rutschten Sanofi-Aventis als einer der grössten Verlierer um 1,16 Prozent auf 51,200 Euro ab. Der französische Pharmakonzern hatte bestätigt, das bei zwei Patienten, die das Herz-Medikament Multaq einnehmen, die Leber versagt habe. Es habe aber kein Zusammenhang zwischen der Einnahme des Sanofi-Präparats und den Vorfällen hergestellt werden können./he/zb

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