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PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während EuroStoxx 50 und Stoxx Europe 50 minimal nachgaben, gelang den Börsen in Frankreich und Grossbritannien der Sprung zurück in die Gewinnzone. Unterstützung kam für die Märkte vor allem aus den USA. Dort legte der Aktienmarkt nach einem schwächeren Start zu und wurde dabei vor allem von der Technologiebranche angetrieben. Die Unsicherheit wegen der Krisenherde im Nahen Osten und Japan sei dennoch weiter spürbar, sagten Händler.
Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Tag mit minus 0,13 Prozent bei 2.910,93 Punkten. Der französische Cac 40 dagegen stieg um 0,27 Prozent auf 3.987,80 Punkte und der britische FTSE 100 gewann 0,47 Prozent auf 5.932,17 Punkte.
Schwäche zeigte vor allem der Bankensektor, dessen Branchenindex Stoxx 600 Banks um 1,12 Prozent nachgab. Unter Druck kamen dabei vor allem die Papiere von italienischen Finanzinstituten: Intesa SanPaolo sackten am Ende des EuroStoxx um 4,53 Prozent auf 2,190 Euro ab. Unicredit büssten dahinter 3,68 Prozent auf 1,808 Euro ein. Begründet wurde dies mit einer angekündigten Kapitalerhöhung der Kontrahentin UBI Banca , deren Papiere in Mailand um etwas mehr als zwölf Prozent abrutschten. Analysten äusserten daraufhin Bedenken, dass weitere Banken dem Beispiel folgen könnten. Die Branche wartete aber auch gespannt auf im Laufe der Woche erwartete Ergebnisse eines erneuten Banken-Stresstests in Irland.
Der Rohstoffsektor Stoxx 600 Basic Resources war an diesem Tag der gefragteste und legte um 1,54 Prozent zu, nachdem sich der Kupferpreis wieder erholt hatte. Davon profitierte vor allem der britische "Footsie", da dieser besonders viele Minenwerte enthält. So gewannen Vedanta, Lonmin, BHP Billiton, Fresnillo, Anglo American und Rio Tinto jeweils mehr als zwei Prozent hinzu.
Mit Blick auf einzelne Werte stachen im EuroStoxx vor allem die Papiere von Philips Electronics heraus, die sich unter anderem von einem am Vortag erlittenen Kursrutsch erholten. Händler verwiesen allerdings auch auf den angekündigten Börsengang der Siemens-Tochter Osram. Siemens will sein Lichtgeschäft, das in Konkurrenz zur Lichtsparte von Philips steht, im Herbst an die Börse bringen. Anschliessend ist es das Ziel von Osram, nach Übernahmen und Partnerschaften Ausschau zu halten./ck/chs

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