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PARIS/LONDON (awp international) - Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag belastet. Zudem begründeten Börsianer die Verluste mit der eingetrübten Stimmung an der Wall Street. In den USA waren im April die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 3,2 Prozent geklettert. Dies war der stärkste Anstieg seit zweieinhalb Jahren.
Der Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,77 Prozent auf 2.894,60 Punkten und weitete damit seine Vortagesverluste aus. Grund dafür waren vor allem deutliche Dividendenabschläge bei den Papieren der Deutschen Telekom und der Deutschen Börse . Auf Wochenbasis bedeutete dies ein Minus im Leitindex von 1,97 Prozent. Der Londoner FTSE 100 sank am Freitag um 0,32 Prozent auf 5.925,87 Punkte und der Pariser CAC 40 fiel um 0,11 Prozent auf 4.018,85 Punkte.
Die Berichtssaison sorgte auch vor dem Wochenende mit einer ganzen Flut von Bilanzvorlagen für Aufmerksamkeit. Bereits vor Handelsstart hatten einige Branchenschwergewichte ihre Zahlen für das erste Quartal präsentiert: Die Titel der Credit Agricole etwa profitierten dank eines starken Geschäfts im Heimatmarkt von unerwartet hohen Gewinnen und gaben nur um minimale 0,09 Prozent auf 11,07 Euro nach.
Favorit im EuroStoxx 50 waren die Aktien der Unicredit , die um 1,77 Prozent auf 1,6690 Euro kletterten. Die italienische Grossbank hatte im ersten Quartal mehr verdient als vom Markt erwartet worden war. Der Wettbewerber Intesa SanPaolo aber war schwächer in das neue Geschäftsjahr gestartet. Demzufolge verloren die Papiere 2,38 Prozent auf 2,0540 Euro.
Ferner kam den EADS-Papieren mit plus 5,84 Prozent auf 23,09 Euro ein überraschend starker Quartalsbericht zu Gute. Damit waren die Titel der zweitbeste Wert an der Börse in Paris.
Die Telefonica-Aktien aber fielen nach einem etwas enttäuschenden Geschäftsbericht um 0,77 Prozent auf 16,84 Euro. Für die Papiere des Branchenkollegen BT Group ging es in London um 1,46 Prozent auf 196,10 Britische Pence nach unten.
In Mailand sanken die Titel von Buzzi Unicem um 0,39 Prozent auf 10,20 Euro. Der Zementhersteller hatte im ersten Quartal einen Verlust erlitten./la/he

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