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PARIS/LONDON (awp international) - Angesichts gemischt ausgefallener US-Konjunkturdaten haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag im Minus geschlossen. Die Wirtschaft in den USA verlor im zweiten Quartal an Schwung. Andererseits aber verbesserte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im Juli überraschend. Zudem trübte sich in den Vereinigten Staaten das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima in diesem Monat nicht so stark ein wie zuvor berechnet.
Der EuroStoxx 50 sank um 0,39 Prozent auf 2.742,14 Punkte, nachdem er bereits in den vergangenen zwei Tagen Verluste verbucht hatte. Auf Wochensicht bedeutete dies aber immer noch ein Plus von 0,85 Prozent. In Paris sank der CAC-40-Index an diesem Freitag um 0,24 Prozent auf 3.643,14 Punkte und in London gab der FTSE 100 um 1,05 Prozent auf 5.258,02 Punkte nach.
Für Gesprächsstoff in den Handelsräumen sorgten vor allem französische Aktien. An der Spitze des EuroStoxx zum Beispiel notierten Schneider-Electric-Papiere mit 2,43 Prozent im Plus bei 88,50 Euro. Der Elektronikkonzern hatte den Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt.
Der klare Favorit im französischen Leitindex waren mit einem Aufschlag von 11,07 Prozent auf 2,297 Euro die Titel von Alcatel-Lucent , obwohl der Netzwerkausrüster auch im zweiten Quartal nicht aus den roten Zahlen gekommen war. Börsianer bezeichneten die Zahlen dennoch insgesamt als besser als erwartet. Zudem lobten sie, dass der Ausblick auf das restliche Jahr ermutigend sei.
Im Pariser Cac 40 entwickelten sich ferner die Papiere von EADS mit plus 3,38 Prozent auf 18,18 Euro klar besser als der Gesamtmarkt. Der Flugzeug- und Rüstungskonzern ist überzeugt, nach einem Auftragsboom im ersten Halbjahr seinen angepeilten Jahresgewinn zu erreichen. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zum zweiten Quartal bestätigten, dass der Luft- und Raumfahrtkonzern in seinen Bemühungen um eine Stabilisierung seiner wichtigsten Flugzeugprogramme Fortschritte mache, schrieb Commerzbank-Analyst Frank Skodzik in einer Studie.
Renault überraschte mit seinen Zahlen positiv, sprach aber von Unsicherheiten im zweiten Halbjahr. Den Papieren des französischen Autobauers brachte das dennoch ein Plus von 1,75 Prozent auf 34,235 Euro.
Derweil bestätigte der Energiekonzern Electricite de France (EdF) seine Prognosen. Und offenbar hat das Unternehmen einen Käufer für sein Stromnetz in Grossbritannien gefunden. Die EdF-Anteilsscheine stiegen um 0,46 Prozent auf 32,62 Euro.
Mit 3,89 Prozent bei 41,80 Euro deutlich im Minus aber notierten etwa die Aktien von Lafarge . Der französische Baukonzern hatte nach einem schwachen Halbjahr seine Wachstumsziele gesenkt. Auch die Papiere des Konkurrenten Saint-Gobain verloren 1,89 Prozent auf 32,665 Euro, obwohl der Konzern beim Umsatz die Erwartungen des Marktes übertroffen hatte. Der Stoxx-Baubranchenindex büsste 1,67 Prozent auf 251,74 Punkte ein ? so viel wie kein anderer Branchenindex in Europa.
Gemieden wurden auch Finanztitel, die bereits Anfang der Woche deutlich zugelegt hatten. Nun machten einige Anleger Kasse, sagten Börsianer. Deshalb fielen die Aktien von ING am Ende des europäischen Leitindex EuroStoxx 50 um 3,50 Prozent auf 7,38 Euro. Banco-Santander-Titel verloren 2,84 Prozent auf 9,9690 Euro.
Nach Zahlen bewegt waren zudem im FTSE 100 British-Airways-Titel , die sich um 1,67 Prozent auf 219,60 Pence verteuerten. Operativ konnte die Fluglinie im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres das Minus reduzieren./la/nl

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