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FRANKFURT (awp international) - Schwindende Sorgen um den Finanzsektor und etwas besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag befeuert. Der Dax knüpfte an seine Erholung der vergangenen beiden Handelstage an und passierte schon zum Auftakt die Marke von 6.000 Punkten. Am Nachmittag baute der Leitindex dann seine Gewinne aus und stieg zuletzt um 0,96 Prozent auf 6.050,54 Punkte. Der MDax legte 1,07 Prozent auf 8.190,60 Punkte zu. Der TecDax gewann 1,69 Prozent auf 767,81 Punkte.
"Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA haben dem Markt heute nochmals etwas Zucker gegeben", sagte ein Händler. Von Anfang an im Blickfeld standen aber bereits die Finanzwerte. Unter den Anlegern machte sich Hoffnung auf milde Ergebnisse des Stresstests breit. Börsianer hofften kurz vor dem Start aber auch auf einen positiven Verlauf der Berichtssaison in den USA, die am kommenden Montag traditionell vom Aluminiumkonzern Alcoa eröffnet wird. "Der Raum für Überraschungen nach oben ist anscheinend wieder vorhanden", urteilte Marktstratege Stefan Risse von CMC Markets über die jüngste Kursentwicklung.
Finanztitel knüpften an ihre Gewinne des Vortags an. Die Aktien der Deutschen Bank waren mit plus 3,49 Prozent auf 49,13 Euro der grösste Gewinner im Dax. Papiere der Commerzbank stiegen um 0,98 Prozent auf 6,273 Euro. Die Ergebnisse der europaweiten Stresstests sollen dem Ausschuss der europäischen Bankaufsichtsbehörden zufolge am 23. Juli bekannt gegeben werden. Analyst Philipp Hässler von Equinet beurteilte die geplante Veröffentlichung der Testergebnisse positiv. Sie sollte helfen, das Vertrauen in die Branche wiederherzustellen, meinte der Experte.
Die Vortags starken Aktien von BMW und Daimler kamen wegen eines Analystenkommentars unter Druck. Die japanische Grossbank Nomura erwartet eine bessere Kursentwicklung bei französischen Autotiteln und senkte daher die Bewertung beider Autobauer. Die BMW-Titel gaben um 0,74 Prozent auf 39,455 Euro nach. Daimler konnten sich nur knapp mit 0,01 Prozent ins Plus retten. Auch bei Henkel gab es eine neue Studie. Aus Gründen einer hohen Bewertung senkte Credit Suisse die Einstufung für die Papiere des Konsumgüterkonzerns auf "Underperform" und sorgte so für ein Minus von 2,39 Prozent.
Nach vorläufigen Halbjahreszahlen gaben die im MDax notierten Aktien von Fielmann um 1,29 Prozent auf 61,82 Euro nach. Die Optikerkette setzte ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr mit steigenden Umsätzen und einem höheren Vorsteuergewinn fort. Börsianer sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem sich die Fielmann-Aktien zuletzt vergleichsweise stabil gehalten hätten. Analysten monierten vor allem die mittlerweile recht hohe Bewertung.
Mit plus 5,61 Prozent waren die Scheine von Leoni der grösste Gewinner im Index mittelgrosser Werte. Das Anlegermagazin "Der Aktionär" hatte die Papiere des Autozulieferers in sein Musterdepot aufgenommen. Deutlich nach oben ging es auch für die Aktien des Reise- und Schifffahrtskonzerns Tui sowie des Hafenbetreibers HHLA , die 3,95 und 2,86 Prozent zulegten. Der Marktführer in der Container-Schifffahrt, A.P. Moller-Maersk, hatte seine Prognose angehoben./tih/la

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