Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Nach anfänglichen Verlusten ist der Dax am Dienstag ins Plus gedreht. Börsianer begründeten das mit einer positiv erwarteten Eröffnung an der Wall Street und einem starken Euro. Der Dax stieg bis zum Mittag um 0,40 Prozent auf 6.303,72 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich mit mehr als einem Prozent im Minus gelegen hatte. Für den MDax mittelgrosser Werte ging es um 0,61 Prozent auf 8.848,88 Punkte nach oben, während der TecDax mit plus 0,07 Prozent bei 779,85 Punkten notierte.
Der Euro konnte im Tagesverlauf kräftig zulegen und war wieder über die Marke von 1,34 US-Dollar gestiegen. Das drückte neuerliche Sorgen um das europäische Finanzsystem in den Hintergrund, die zuvor noch kräftig auf die Stimmung gedrückt hatten. Diskutiert wurde nach Angaben von Händlern etwa über eine mögliche Abstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens durch die Ratingagentur Moody's. Ferner kursierten Gerüchte, dass Standard & Poors die Bonität Irlands aufgrund der Finanznot der Grossbank Anglo Irish abstufen könnte. "Das Thema irische Banken beeinflusst den Markt sehr stark", sagte Carsten Klude, Chefökonom von M.M. Warburg. Zudem seien Anleger angesichts verhaltener Erwartungen bei anstehenden Konjunkturdaten vorsichtig geworden. Das GfK-Konsumklima, das am Morgen auf ein Drei-Jahres-Hoch gestiegen war, hatte die Kurse zunächst nicht nach oben ziehen können.
Im Zuge der Ängste vor neuerlichen Problemen mit der Schuldenkrise ging es für Bankentitel nach unten. Die Aktien der Deutschen Bank lagen mit 1,69 Prozent auf 40,460 Euro am Ende des Dax. Papiere der Commerzbank sanken um 0,16 Prozent auf 6,185 Euro.
BMW-Titel waren im Blick, nachdem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet hatte, dass Vorstandschef Norbert Reithofer bei dem Münchener Autobauer vor einer Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre steht. Das ist keine Überraschung, kommentierte ein Händler. Die Papiere gewannen 0,48 Prozent auf 50,390 Euro.
Indes machte den Anteilsscheinen von HeidelbergCement ein skeptischer Analystenkommentar von Merrill Lynch zu schaffen. Die Experten sind der Meinung, dass die Zahlen zum dritten Quartal angesichts der schwachen Preise und der uneinheitlichen Wirtschaftserholung enttäuschend ausfallen könnten. Das grösste Abwärtsrisiko sehen sie Experten bei dem deutschen Baustoffkonzern. Die Aktien verloren daraufhin 0,26 Prozent auf 36,135 Euro.
Tui-Aktien legten im MDax dagegen um 1,83 Prozent auf 8,860 Euro zu. Moody's hatte am Vorabend den Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Konzerns von "Negative" auf "Stable" angehoben. Hintergrund sei die kürzlich beschlossene Neuordnung der Finanzen der Reederei Hapag-Lloyd, hiess es.
Zulegen konnten auch die Papiere von Continental - und zwar um 1,41 Prozent auf 55,460 Euro. Wie am Vortag schon berichtet worden war, hatte der Konzern erfolgreich in zwei Tranchen Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,25 Milliarden Euro platziert. Angesichts dessen zeigten sich die Titel auch von der Kursschwäche des französischen Konkurrenten Michelin unbeeindruckt. Die Franzosen brachen nach einer angekündigten Kapitalerhöhung in Paris um mehr als neun Prozent ein.
Im TecDax richteten sich die Blicke auf Q-Cells nach der Ankündigung der Kapitalerhöhung. Mit einem Minus von 1,04 Prozent auf 4,780 Euro fanden sich die Titel im unteren Index-Drittel wieder. Ein Händler sagte: "Kapitalerhöhungen an sich sind immer erst einmal schlecht."/chs/fat

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???