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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach anfänglichen Verlusten leicht ins Plus vorgearbeitet. Am frühen Nachmittag stieg der deutsche Leitindex Dax minimal um 0,07 Prozent auf 6.210,78 Punkte. Der MDax lag prozentual unverändert bei 8438,57 Punkten. Einzig der TecDax fiel noch um 0,38 Prozent auf 757,87 Punkte.
Nachdem es infolge der Kursgewinne vom Vortag zunächst zu Verlusten gekommen sei, hätten kurzfristig orientierte Anleger den Indizes wieder nach oben verholfen, sagte Fidel Helmer vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser. "Wir sehen zur Zeit eine rein charttechnisch getriebene Börse", so Helmer. Erkennbar sei dies auch an den geringen Umsätzen, die ferienbedingt für ein volatiles Handelsumfeld sorgten. Nachdem die Berichtssaison abgelaufen sei, gebe es zudem kaum fundamentale Nachrichten, die den Kursen ihren Stempel aufdrücken könnten.
Aktien von Versicherungskonzernen waren im Dax nach Aussagen des Chefs von Munich Re , Nikolaus von Bomhard, unter den schwächeren Werten zu finden. Papiere des Münchner Rückversicherers, der mehrheitlich den grössten deutschen Lebensversicherer Ergo besitzt, gaben um 0,94 Prozent auf 105,10 Euro nach. Allianz verloren 0,40 Prozent auf 86,47 Euro. In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" äusserte von Bomhard grundsätzliche Zweifel am Gewinnpotenzial von Lebensversicherungen. Ökonomisch betrachtet sei dieses Segment nicht sehr ertragreich.
K+S drehten nach anfänglichen Verlusten mit 1,75 Prozent auf 44,67 Euro ins Plus und waren zuletzt stärkster Wert im Dax. Zuvor war bekannt geworden, dass BHP Billiton nun eine feindliche Übernahme des US-Konkurrenten Potash plant. Dieser hatte am Vortag ein Milliardengebot des britisch-australischen Minenbetreibers abgelehnt. Die Entwicklung hält laut Händlern die Konsolidierungsfantasie im Sektor aufrecht.
Nach guten Zahlen der Reederei Moeller-Maersk hielten sich die Aktien von Tui im MDax etwas besser als das Marktumfeld. Die Papiere des Reisekonzerns, der auch an Hapag-Lloyd beteiligt ist, legten um 1,27 Prozent auf 8,06 Euro zu. Händler bezeichneten die Zahlen der dänischen Reederei als besser als erwartet und verwiesen zudem auf einen erhöhten Ausblick.
Bei den Papieren von Stada führte ein Analystenkommentar zu einem Plus von 5,67 Prozent auf 24,87 Euro und damit zur Spitzenposition im MDax. Morgan Stanley hatte die Aktien von "Underweight" auf "Equal-weight" hochgestuft und ein Ziel von 26 Euro genannt. Nach dem 25-prozentigen Kursrückgang seit Mitte Juni seien die Problemfelder des Generikaherstellers mehr als ausreichend eingepreist, hiess es.
Aus dem TecDax legte Wirecard endgültige Zahlen zum zweiten Quartal vor. Die Titel verloren 1,78 Prozent auf 8,325 Euro. Ein Händler bewertete die Zahlen des Zahlungsabwicklers als leicht unter seinen Erwartungen, da der Gewinn vor Zinsen und Steuern im zweiten Quartal seine Schätzungen etwas verfehlt habe. Nordex-Aktien gaben 1,50 Prozent auf 7,362 Euro nach. Händler machten schlechte Zahlen des Konkurrenten Vestas Wind Systems als Belastungsfaktor aus./tih/la

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