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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag an seine jüngsten Kursgewinne angeknüpft. Ein etwas leichter erwarteter Start an der Wall Street liess den Dax jedoch leicht von seinen Tageshochs zurückkommen. Der Leitindex hielt sich bis zuletzt aber mit 0,26 Prozent im Plus bei 6.051,28 Punkten. Der MDax gewann 0,47 Prozent auf 8.198,00 Punkte. Der TecDax lag mit 0,52 Prozent im Plus bei 769,26 Punkten.
"Anleger fassen langsam Mut", sagte Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank und verwies dabei auf die anstehende Berichtssaison. Die Voraussetzungen seien gut, dass die Kurse weiter steigen könnten, so Jasper. "Ich rechne damit, dass es den Unternehmen in den USA und speziell in Deutschland besser geht, als es die zuletzt schwachen Kurse erwarten lassen."
FINANZTITEL BLEIBEN MIT DEN STRESSTESTS IM BLICK
Der Stresstest bestimmte auch am Freitag die Kurse bei den Finanztiteln. Analysten machten sich im "Handelsblatt" Sorgen darüber, dass die Postbank ein Wackelkandidat sein könnte. Wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Kreisen erfuhr, würde sie den Stresstest nach vorläufigen Ergebnissen aber bestehen. Die Papiere verloren dennoch 1,82 Prozent auf 23,98 Euro. Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank drehten indes am Mittag ebenfalls in die Verlustzone. Die Papiere der führenden deutschen Geldhäuser lagen zuletzt mit 0,55 und 0,40 Prozent im Minus.
Aktien von K+S waren mit plus 0,97 Prozent auf 38,63 Euro unter den grössten Gewinnern im Dax. Händler verwiesen auf gute Vorgaben aus dem US-Handel, wo Aktien der Düngemittelhersteller deutliche Kursgewinne erzielt haben. Titel von Mosaic und Potash legten in New York mehr als vier Prozent zu. HeidelbergCement-Titel stiegen nach einem optimistischen Analystenkommentar um 0,86 Prozent auf 38,685 Euro. Credit Suisse hatte die Einstufung mit "Outperform" und das Kursziel mit 58,00 Euro bestätigt.
MAN OPTIMISTISCH ZUM OPERATIVEN GESCHÄFT
Trotz eines optimistischen Ausblicks lagen MAN mit plus 0,11 Prozent nur im Mittelfeld. Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen sagte der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX, dass das Nutzfahrzeuggeschäft im laufenden Jahr wieder ein positives Ergebnis abwerfen und im Gesamtkonzern zu höheren Gewinnen führen dürfte. Händler werteten die Aussagen positiv, begründeten die geringe Kursreaktion jedoch mit der jüngst guten Kursentwicklung.
Mit plus 0,48 Prozent waren die Papiere von Infineon unter den Gewinnern, kamen dabei aber etwas von ihren Anfangs noch deutlicheren Aufschlägen zurück. Wie die "Welt" berichtete, befinden sich die mit Intel geführten Gespräche über den Verkauf des Handychip-Geschäfts auf der Zielgeraden. Beide Unternehmen haben sich nach Informationen der Zeitung in den beiden vergangenen Wochen mehrmals zu Verhandlungen getroffen. Ein Vertrag sei jedoch noch nicht unterzeichnet worden.
QIAGEN IM PLUS, FIELMANN EX DIVIDENDE
Qiagen stiegen im TecDax um 3,56 Prozent auf 15,98 Euro und profitierten als stärkster Wert im TecDax davon, dass die WestLB die Einstufung von "Add" auf "Buy" gehoben hatte. In der jüngsten Kursschwäche sieht Analystin Cornelia Thomas eine günstige Kaufgelegenheit. Auch der deutliche Anstieg der Qiagen-Aktien an der Nasdaq gab Händlern zufolge eine gute Vorlage.
Fielmann-Titel tauchten im MDax nur optisch unter den Verlierern auf. Die Scheine der Optikerkette wurden ex Dividende gehandelt./tih/la

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