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FRANKFURT (awp international) - Die Entspannung in der Griechenland-Krise hat auch am Donnerstag für eine freundliche Stimmung am deutschen Aktienmarkt gesorgt. Der Dax zeigte sich mit plus 0,06 Prozent bei 7.298,52 Punkten kaum verändert, konnte damit aber immerhin seine deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Tage halten. Zwischenzeitlich notierte der Leitindex sogar auf dem höchsten Kurs seit knapp sechs Wochen. Damit steuert der Dax auf einen positiven Abschluss des ersten Halbjahres mit einem Plus von insgesamt mehr als fünfeinhalb Prozent zu. Im Vergleich dazu kommt EuroStoxx 50 gerade einmal auf ein Halbjahresplus von rund 0,7 Prozent. Für den MDax ging es an diesem Donnerstag um 0,83 Prozent auf 10.837,57 Punkte nach oben und der TecDax rückte um 0,37 Prozent auf 885,27 Punkte vor.
"Vor allem Finanztitel profitieren davon, dass die Angst aus dem Markt geht", sagte Marktstratege Thilo Müller von MB Fund Advisory. Dass in Athen am Donnerstag noch ein Ausführungsgesetz für das Rettungspaket das Parlament passieren muss, sei indes kaum mehr eine Belastung. "Es rechnet niemand mehr mit einem abrupten Richtungswechsel der griechischen Politik." Für Bewegung sorgten zudem die zum Ende des zweiten Quartals und ersten Halbjahres üblichen Portfoliobereinigungen, das sogenannte Window Dressing.
VERSICHERUNGS- UND BANKENTITEL BESSER ALS DER GESAMTMARKT
Im Nachgang der Zustimmung der griechischen Parlamentarier zum Rettungspaket der Regierung setzten sich Versicherungstitel an die Spitze des Dax. Munich Re gewannen 1,25 Prozent auf 104,90 Euro, die Aktien der Allianz legten um 0,73 Prozent auf 95,60 Euro zu. Im Index mittelgrosser Werte lagen Hannover Rück mit plus 3,35 Prozent auf 35,675 Euro in der Spitzengruppe. Auch Bankenpapiere setzten ihre jüngste Erholung fort, wenn auch in gedrosseltem Tempo. Die Titel der Commerzbank stiegen um 0,14 Prozent auf 2,944 Euro, die der Deutschen Bank um 0,51 Prozent auf 40,375 Euro. Aktien der Aareal Bank verteuerten sich im MDax um 2,83 Prozent auf 23,290 Euro.
Besser als der Gesamtmarkt schlugen sich auch die Anteilsscheine von K+S mit einem Aufschlag von 0,75 Prozent auf 54,09 Euro. Börsianer begründeten dies mit positiven Aussichten für den Kalipreis und entsprechend freundlichen Analystenkommentaren.
ADIDAS IM MINUS - GEGENBEWEGUNG NACH JÜNGSTEM KURSPLUS
Zu den Verlierern im Dax zählten derweil die Adidas-Aktien mit minus 1,51 Prozent auf 54,12 Euro. Börsianer sprachen von einer Gegenbewegung nach den deutlichen Kursgewinnen in Folge der starken Zahlen des US-Konkurrenten Nike .
Im MDax setzten sich die Papiere der Gea Group nach positiven Aussagen zum Auftragseingang mit plus 4,57 Prozent auf 24,960 Euro an die Spitze. Der Maschinenbauer hatte von Januar bis Mai bei den Bestellungen ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbucht. Praktiker gewannen 3,08 Prozent auf 5,852 Euro nach überzeugenden Zahlen des Konkurrenten Hornbach Holding .
BRANCHENSTUDIE BEWEGT SOLARTITEL - SMA SOLAR SEHR FEST
Fuchs Petrolub lagen nach einem Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 3 nur optisch mit mehr als 65 Prozent im Minus. Stark bewegt zeigten sich im TecDax die Solartitel angesichts einer Branchenstudie. Die Analysten der Deutschen Bank schrieben, dass sich die Absatzmengen in der Branche nach den jüngsten Rückgängen im zweiten Halbjahr erholen dürften. Zu empfehlen seien angesichts der derzeitigen Marktlage die Papiere von Branchenspezialisten wie etwa SMA Solar . Für die Titel von SMA ging es in der Folge um 2,24 Prozent auf 76,22 Euro nach oben. Andere deutsche Solartitel wurden dagegen von der Deutschen Bank abgestuft, darunter Phoenix Solar . Diese Papiere verloren daraufhin am Index-Ende 3,08 Prozent auf 17,150 Euro./chs/rum

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