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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag kaum verändert in die neue Woche gestartet. Der Dax stand zuletzt mit 0,05 Prozent auf 5.941,86 Zähler knapp im Minus. Für den MDax ging es um 0,50 Prozent auf 7.886,58 Punkte nach unten, während der TecDax mit plus 0,01 Prozent auf 833,99 Zähler kaum von der Stelle kam.
"Der Handel verläuft ruhig und bisher auch in einer sehr engen Handelsspanne", sagte ein Händler. Die US-Konjunkturdaten gaben nicht wie erhofft einen stärkeren Impuls. Der Postbank zufolge überzeugte der Stimmungsindikator Empire State Index auf den zweiten Blick. Die Daten zur Industrieproduktion fielen indes genau wie erwartet aus. "Insgesamt zeigen die Daten, dass die Erholung in den USA intakt und eine Wende auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr fern ist", sagte ein Marktexperte.
Unter den schwächsten Werten waren europaweit Rohstofftitel zu finden - für Salzgitter ging es um 1,30 Prozent auf 67,38 Euro runter, auch ThyssenKrupp kamen etwas unter Druck. In der zweiten Reihe büssten Aktien des Stahlhändlers Klöckner & Co (KlöCo) 2,06 Prozent auf 20,17 Euro ein. Händler verwiesen auf Sorgen über eine mögliche Straffung der Geldpolitik in China und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Rohstoffpreise.
Auch für die Deutsche Telekom sah der bisherige Handelstag wenig rosig aus - die Aktie verlor nach einer negativen Studie 0,91 Prozent auf 9,795 Euro. Zudem setzt der Telekomkonzern laut einem Bericht des "Spiegels" massiv auf neue Dienstleistungen rund um das Internet, um Rückgänge in bisher angestammten Geschäftsfeldern auszugleichen. "Diese Pläne klingen recht ambitioniert und sollten nicht wirklich begeistern", kommentierte ein Börsianer.
Mit Krones und Smartrac standen zwei Bilanzen im Blick. Die Aktien von Krones verloren 1,26 Prozent auf 39,10 Euro - Händler bezeichneten das Zahlenwerk als "gemischt", der optimistische Ausblick sei bereits in den Schätzungen berücksichtigt. Beim niederländischen Funktechnik-Anbieter setzten nach wie erwarteten Zahlen Börsianern zufolge Gewinnmitnahmen ein, die die Aktien um 1,78 Prozent auf 17,14 Euro drückten.
Gefragt waren indes einige Vertreter der Solarbranche. Die von der schwarz-gelben Koalition geplanten Kürzungen der Förderung neuer Sonnenenergie-Anlagen auf sogenannten Freiflächen sollen jetzt erst von Oktober 2010 an wirksam werden. Q-Cells stiegen an der Indexspitze um 3,39 Prozent auf 7,492 Euro, auch Solarworld und SMA Solar legten zu./dr/zb

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