Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Ungeachtet des erneuten Erdbebens in Japan und des nun offiziellen Antrags Portugals auf Finanzhilfe hat der Dax am letzten Handelstag der Woche Gewinne eingefahren. Der Leitindex legte am Freitag bis zum Nachmittag um 0,62 Prozent auf 7.223,38 Punkte zu. Der MDax gewann 0,41 Prozent auf 10.531,76 Punkte, das Plus beim TecDax fiel mit 0,01 Prozent auf 937,47 Punkte indes gering aus.
"Das liegt vor allem an der Liquidität im Markt", sagte Chefvolkswirt Jochen Intelmann von der Hamburger Sparkasse mit Blick auf die Kursgewinne. Zudem seien Aktien im Vergleich zu anderen Anlageformen nach wie vor attraktiv. Ungeachtet dessen nehmen nach Meinung Intelmanns die Sorgen ab, dass die Katastrophe in Japan die Erholung der Weltwirtschaft abwürgen könnte.
DEUTSCHE BÖRSE IM DAX VORN - 'FOX BUSINESS' ZU NASDAQ
Die Titel der Deutschen Börse setzten sich mit plus 3,00 Prozent auf 54,52 Euro an die Spitze des Dax. Der US-Sender "Fox Business" hatte berichtet, dass die Gremien der umworbenen NYSE Euronext am Sonntag über das Übernahmeangebot des Rivalen Nasdaq OMX sprechen wollen. Analyst Christian Muschick von Silvia Quandt Research betonte, dass der Sender bereits mit dem Gegengebot der Nasdaq OMX für die NYSE gut informiert gewesen sei. Insgesamt glaubt er aber weiter an eine Fusion mit der Deutschen Börse und sehe daher deren Aktie nach wie vor positiv.
Mit 0,81 Prozent im Minus bei 12,805 Prozent lagen dagegen die Aktien der Deutschen Post . Der niederländische Konkurrent TNT hatte angesichts eines unerwartet unsicheren Geschäftsumfelds in den ersten zwölf Wochen des Jahres im Expressgeschäft weniger verdient als vor einem Jahr. Zudem kassierte der Finanzvorstand Bernard Bot die erst im Februar ausgelobte Gewinnprognose für das Geschäft. Am Ende des Dax lagen in einem freundlichen Markt die als defensiv geltenden Titel von Merck , die sich um 1,41 Prozent auf 64,25 Euro verbilligten. Der Pharma- und Chemiekonzern hatte zudem mitgeteilt, seine Forschung nach den jüngsten Rückschlägen effizienter gestalten zu wollen.
HOCHTIEF VERLIEREN WEITER - BERICHT ZU LEIGHTON
Im MDax gaben die bereits am Vortag heftig unter Druck geratenen Titel von Hochtief weiter nach. Sie verbilligten sich um 1,71 Prozent auf 68,79 Euro. Die Zeitung "The Australian" hatte berichtet, dass die Hochtief-Tochter Leighton möglicherweise eine Kapitalerhöhung von 600 bis 800 Millionen australischen Dollar (rund 439 bis 585 Millionen Euro) vornehmen muss. Grund hierfür seien Abschreibungen bei Projekten in Australien und im Nahen Osten.
Im TecDax legten die Papiere von Roth & Rau nach endgültigen Zahlen eine wahre Achterbahnfahrt hin. Nach zwischenzeitlichen Verlusten von mehr als vier Prozent und dem Sturz an das Index-Ende, waren die Titel zuletzt mit plus 3,47 Prozent auf 19,835 Euro der beste TecDax-Wert. Dabei hatte der auf die Solarbranche spezialisierten Anlagenbauer 2010 wegen millionenschwerer Abschreibungen unter dem Strich einen Verlust von 25,81 Millionen Euro eingefahren. Den Kurssprung erklärte ein Händler mit Spekulationen um eine Fusion oder eine Übernahme.
TITEL DES NEULINGS NORMA NUR MINIMAL ÜBER DEM AUSGABEPREIS
Die Aktien des Börsenneulings Norma notierten zuletzt bei 21,010 Euro und lagen damit nur minimal über dem Ausgabepreis von 21,00 Euro und unter dem ersten Kurs von 21,50 Euro. Mit einem Gesamtvolumen von 386,4 Millionen Euro ist der Börsengang des hessischen Industrieausrüsters die grösste Neuemission seit der Platzierung von Titeln des Chemikalienhändlers Brenntag im März 2010./chs/tih

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???