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FRANKFURT (awp international) - Nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten ist der Dax am Freitag wieder ins Minus gerutscht. Zuletzt stand der deutsche Leitindex 0,24 Prozent tiefer bei 6.964,75 Punkten. Der MDax verlor 0,12 Prozent auf 10.086,95 Punkte. Lediglich für den TecDax ging es um 0,09 Prozent auf 870,01 Punkte hoch.
Experten hatten bereits im Vorfeld vor einer negativen Marktreaktion gewarnt, nachdem US-Daten zur Beschäftigung im Privatsektor sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den vergangenen Tagen optimistische Erwartungen geschürt hatten. Sowohl die Beschäftigung als auch die Stundenlöhne haben im Dezember weniger stark als erwartet zugelegt. Auf Monatssicht sei die Zahl der Beschäftigten um 103.000 geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs von 125.000 Stellen gerechnet. Dagegen waren am Markt Spekulationen über 325.00 oder noch mehr zusätzliche Arbeitsplätze umgegangen.
VW UND DAIMLER NACH ABSATZZAHLEN IM PLUS
Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) verteuerten sich an der Dax-Spitze um 1,80 Prozent auf 127,10 Euro. Händler nannten den Rekordabsatz in China und die weltweite Absatzsteigerung der Tochter Audi im vergangenen Jahr als Kurstreiber. Zudem hatten sich die Analysten der Credit Suisse positiv geäussert. Die Papiere des Konkurrenten Daimler blieben nach Absatzzahlen im Plus und legten zuletzt um 1,01 Prozent auf 55,150 Euro zu. Chinas Vize-Premierminister Li Keqiang, der zur Zeit Gespräche mit der Bundesregierung führt, wollte zudem im Anschluss milliardenschwere Verträge mit beiden Autobauern abschliessen.
MAN-Titel verloren nach einem Pressebericht und ungeachtet einer positiven Branchenstudie 0,22 Prozent auf 90,04 Euro. Der Nutzfahrzeughersteller kann sich laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) dank des Kursanstiegs der Scania-Aktie über einen Sonderertrag freuen. Die Beteiligung an dem schwedischen Konkurrenten habe dem deutschen Konzern im vergangenen Jahr einen ausserordentlichen Ertrag von 357 Millionen Euro gebracht. Ein Händler sah darin allerdings keine Überraschung. Die britische Grossbank Royal Bank of Scotland äusserte sich indes grundsätzlich positiv zu MAN. Fundamentaldaten etwa zum Frachtverkehr liessen 2011 eine nachhaltige Erholung der Lastwagennachfrage in Nordamerika und Europa erwarten.
THYSSENKRUPP MUSS UMWELTSTRAFEN ZAHLEN
Die Aktien der Deutschen Telekom gewannen 1,63 Prozent auf 9,936 Euro, was Börsianer auf positive Nachrichten der Tochter T-Mobile US zurückführten. Für die Aktien von ThyssenKrupp ging es indes um 0,82 Prozent auf 30,360 Euro bergab. Die brasilianische Tochter CSA ist wegen eines wiederholten Umweltverstosses in einem neuen Stahlwerk nahe Rio de Janeiro mit Geldbussen und Entschädigungszahlungen belegt worden. Ein Händler mass dem allerdings nur wenig Bedeutung bei: "Die Probleme in Brasilien waren allgemein bekannt und die Strafzahlungen sind viel zu niedrig, um den Aktienkurs zu beeinflussen."
ÜBERNAHMEFANTASIEN TREIBEN AIXTRON AN
Im TecDax trieben Übernahmefantasien die Anteilsscheine von Index-Schwergewicht Aixtron um 2,20 Prozent auf 30,865 Euro hoch. Händler verwiesen auf Gerüchte, wonach der US-Wettbewerber Cree Interesse an dem auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierten Maschinenbauer habe. Im Gespräch sei ein geplantes Gebot von 38,00 Euro je Aktie, hiess es. Die Spekulationen überlagerten leicht negative Impulse aus Asien. Dort hatte der südkoreanische Konzern Samsung Electronics im vierten Quartal unter dem Preisrückgang bei Speicherchips und Flachbildschirmen gelitten und mit schlechter als erwarteten ersten Ergebnisschätzungen enttäuscht./gl/la

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