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FRANKFURT (awp international) ? Ein enttäuschender US-Arbeitsmarktbericht hat den Dax am Freitag ins Minus sacken lassen. Der deutsche Leitindex verlor zuletzt 0,70 Prozent auf 6.289,55 Punkte. Am Vortag war er zwischenzeitlich noch auf seinen höchsten Stand seit der Lehman-Pleite im September 2008 geklettert. Der MDax büsste 0,29 Prozent auf 8.627,71 Punkte ein, der TecDax verlor 0,62 Prozent auf 770,69 Punkte.
In den USA war die Zahl der Beschäftigten im Juli doppelt so stark gesunken wie erwartet. Auch Daten aus Deutschland hatten im Tagesverlauf etwas auf die Stimmung gedrückt. Hier hatte die Industrie-Konjunktur im Juni einen leichten Dämpfer erhalten. Carsten Klude, Chefökonom von M.M. Warburg, erwartet angesichts der langsam auslaufenden Berichtssaison ohnehin, dass der Schwung am deutschen Aktienmarkt etwas nachlassen wird. Denn in naher Zukunft fehlten wieder die zuletzt so überzeugenden Unternehmenszahlen als positive Impulsgeber. "Dann wird vermehrt auf die Makrozahlen geschaut", sagte er.
ALLIANZ UND LANXESS NACH ZAHLEN BESSER ALS DER MARKT
Im Fokus standen nach Zahlen die Aktien der Allianz . Nachdem sie anfangs zulegen konnten, notierten sie zuletzt mit 0,07 Prozent bei 90,10 Euro im Minus. Damit schlugen sie sich aber immer noch besser als der Gesamtmarkt. Der Versicherungskonzern hatte im zweiten Quartal den operativen Gewinn um 23 Prozent gesteigert, wohingegen der Überschuss stärker als erwartet eingebrochen war. Ein Händler bezeichnete die Zahlen insgesamt als besser als erwartet.
Die Papiere des Spezialchemiekonzerns Lanxess legten nach Zahlen sogar um 2,48 Prozent auf 39,700 Euro zu und lagen damit an der Spitze des MDax. Auch hier sprachen Börsianer von einem besser als erwartet ausgefallenen Zahlenwerk. Gelobt wurde insbesondere das Geschäft mit synthetischem Kautschuk in Asien und Lateinamerika. Zudem erhöht das Unternehmen nach dem Umsatz- und Gewinnschub im zweiten Quartal die Prognose für 2010.
K+S KOMMEN STEIGENDE WEIZENPREISE ZUGUTE
Steigende Weizenpreise bewegten indes die Papiere von K+S und BASF . Während erstere um 1,00 Prozent auf 43,935 Euro zulegten, rutschten letztere nach anfänglichen Gewinnen um 1,15 Prozent auf 45,035 Euro ab. Wegen der anhaltenden Dürre und der verheerenden Brände hatte der russische Premierminister Wladimir Putin vorerst einen Exportstopp für Weizen verhängt. Nun mache sich die Sorge am Markt breit, dass weitere Länder ihre Exporte stoppen könnten, erklärte ein Händler.
Überdurchschnittlich entwickelten sich nach positiven Analystenkommentaren die Aktien der Commerzbank mit plus 0,99 Prozent auf 7,110 Euro. Sowohl die Experten von Goldman Sachs als auch die von der Credit Suisse und der UBS hatten am Tag nach den Quartalszahlen ihre Kursziele für die Aktien angehoben.
BEIERSDORF WEITER AUF TALFAHRT ? NEGATIVE ANALYSTENKOMMENTARE
Weiter auf Talfahrt sind Beiersdorf . Sie verloren 1,66 Prozent auf 42,700 Euro, nachdem sie am Vortag nach Zahlen schon um 5,30 Prozent nachgegeben hatten. Nun folgten negative Analystenkommentare, die die Aktien abermals ins untere Dax-Drittel abrutschen liessen.
Ein Bericht der "Financial Times Deutschland" rückte die Aktien von ProSiebenSat.1 in den Fokus. Wie das Blatt berichtet, planen der Fernsehkonzern und die Mediengruppe RTL den gemeinsamen Aufbau einer offenen TV-Plattform im Internet. Den Titeln brachte das einen Aufschlag von 1,27 Prozent auf 14,735 Euro.
PHOENIX SOLAR LEGEN ZU ? EINTRITT IN DEN US-MARKT
Unter den besten TecDax-Werten waren indes die Titel von Phoenix Solar , sie legten um 0,67 Prozent auf 34,430 Euro zu. Das Unternehmen hatte den Einstieg in den US-Markt angekündigt. Die USA gelten als der grosse Wachstumsmarkt der Zukunft für die Solarbranche./chs/gl

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