Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Angetrieben von starken Vorgaben aus Übersee konnte der Dax an zwei freundliche Handelstage in Folge anknüpfen. Der deutsche Leitindex stieg am Mittag um 0,26 Prozent auf 5.966,84 Punkte. Für den MDax ging es um 0,45 Prozent auf 8.152,94 Punkte nach oben. Der TecDax gewann 1,43 Prozent auf 744,28 Punkte.
Marktstratege Thilo Müller von MB Fund Advisory verwies auf die Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Freitag, die dem Kursrutsch erst einmal die Luft aus den Segeln genommen hätten. "Der Aktienmarkt ist aber gefangen", sagte Müller. Aktien seien im Gegensatz zum Rentenmarkt zwar günstig bewertet, doch Konjunktursorgen deckelten weiterhin die Kurse. Zahlreiche Wirtschaftsdaten dürften die US-Wirtschaft daher in dieser Woche wieder auf den Prüfstand stellen, so Müller. Als Höhepunkt stehe am Freitag der monatliche Arbeitsmarktbericht an.
Nach dem angekündigten Verkauf der Handysparte an den US-Chipkonzern Intel gaben die Aktien von Infineon um 1,89 Prozent auf 4,523 Euro nach. Börsianer sagten, der Preis sei mit 1,4 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) für einige Anleger wohl enttäuschend ausgefallen, weshalb nun Gewinne genommen würden. Analysten sprachen hingegen überwiegend davon, dass sie mit einem Preis in etwa dieser Höhe gerechnet hätten. Bernd Laux von Cheuvreux gab sich gespannt, wie der Halbleiterkonzern die hohen Barmittel verwenden wird.
Versorgeraktien waren hingegen gefragt: Eon legten um 1,46 Prozent auf 22,65 Euro zu und RWE gewannen 0,97 Prozent auf 52,92 Euro. Analyst Peter Wirtz von der WestLB führte die Kursanstiege der beiden Aktien vor allem auf eine Erholung nach der schwachen Entwicklung der letzten Wochen zurück. Händler verwiesen auch auf Medienberichte zu den Atomlaufzeiten. Demnach sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Fernseh-Interview dafür aus, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um 10 bis 15 Jahre zu verlängern.
Die Aktien von Smartrac sprangen um kräftige 15,68 Prozent auf 19,77 Euro hoch, nachdem der niederländische Funktechnik-Anbieter eine Offerte vom US-Finanzinvestor One Equity Partners erhielt. Die Amerikaner wollen 20 Euro je Aktie zahlen, was einem Gesamtpreis von rund 297 Millionen Euro entspricht. Vorstand und Aufsichtsrat von Smartrac wollen das Übernahmeangebot unterstützen.
Die Aktien von Tui führten den Index mittelgrosser Werte MDax mit einem Plus von 7,11 Prozent auf 8,11 Euro an. Wie die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Freitagabend mitteilte, will die S-Group Travel Holding GmbH, die dem russischen Oligarchen Alexej Mordaschow zuzurechnen ist, ihren Anteil an dem Reise- und Schifffahrtskonzern von derzeit rund 18 Prozent auf 25 bis 30 Prozent aufstocken./tih/ck

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???