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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag nach einem wenig veränderten Auftakt leicht in die Verlustzone abgerutscht. Der Dax lag am Mittag mit 0,15 Prozent im Minus bei 6.805,81 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex zum Wochenauftakt noch 2,28 Prozent zugelegt. Für den MDax der mittelgrossen Werte ging es ebenfalls moderat um 0,17 Prozent auf 9.995,03 Punkte nach unten. Der TecDax lag indes am deutlichsten mit 0,44 Prozent im Minus bei 893,42 Punkten.
"Wir sind aktuell in einer Warteposition, in der sich Markt bei einer sinkenden Volatilität einpendelt", sagte Marktstratege Thilo Müller von MB Fund Advisory. Wichtig seien nun fallende Ölpreise, für die ein Rückzug Gaddafis und damit ein Einstellen der Kampfhandlungen in Libyen das beste Szenario sei. "Mangels einer kurzfristigen Perspektive sind wir davon aber noch ein ganzes Stück entfernt". Ein Händler begründete die leichten Verluste indes mit der Sorge der Anleger vor weiteren negativen Nachrichten aus Japan.
METRO-ZAHLEN OHNE GRÖSSERE ÜBERRASCHUNGEN
Auf der Unternehmensseite standen die Metro-Papiere mit vorgelegten Zahlen im Fokus. Die Titel rutschten daraufhin als Dax-Schlusslicht um 3,23 Prozent auf 48,48 Euro ab. Dabei hat der Handelskonzern im Geschäftsjahr 2010 deutlich mehr verdient und will seinen Wachstumskurs auch 2011 fortsetzen. Händlern zufolge ist die Bilanz insgesamt "ohne grosse Überraschungen" ausgefallen. Allerdings habe das Nettoergebnis leicht unter den Marktschätzungen gelegen.
Bankenwerte gehörten dagegen zu den grössten Gewinnern. Papiere der Deutschen Bank stiegen um 1,92 Prozent auf 41,98 Euro und Commerzbank-Titel gewannen 1,14 Prozent auf 5,757 Euro hinzu. Mehrere Händler verwiesen übereinstimmend darauf, dass die zuletzt sehr schwachen Finanzwerte nun zu einer Gegenbewegung ansetzten. Positiv sei zudem, dass sich Bankaktien am Morgen schon in Asien stark entwickelt hätten, ergänzte ein Börsianer. Bester Wert im Dax waren aber die 2,10 Prozent festeren Titel von ThyssenKrupp . Die Analysten der Credit Suisse hatten das Kursziel angehoben.
VERSORGER LEGEN ZU - RATIONAL IM MDAX MIT ZAHLEN
Die Papiere von Eon und RWE stiegen derweil um 0,66 und 0,79 Prozent. Händler verwiesen auf Aussagen von Eon-Chef Johannes Teyssen in der "Rheinischen Post", wonach der Versorger die Belastung durch die Atomsteuer nach dem Atom-Moratorium deutlich senken wolle. Ein Ausstieg aus der Atomkraft sei demnach nicht geplant und der Konzern schliesse nicht aus, neue Atomkraftwerke in Grossbritannien zu bauen, sagte ein Händler. Aus dessen Sicht sollte eine geringere steuerliche Belastung nach dem Schliessen der älteren Kraftwerke nicht überraschen.
Im MDax gab es Zahlen von Rational . Der Grossküchengeräte-Hersteller beendete das abgelaufene Jahr mit einem deutlichen Gewinnzuwachs und dem höchsten Umsatz seiner Unternehmensgeschichte. Ersten Händlerstimmen zufolge fiel die Bilanz "besser als erwartet" aus. Auch eine hohe Sonderdividende wurde gelobt. Die Papiere gehörten mit einem Plus von 2,51 Prozent auf 161,40 Euro zu den besten Werten im MDax. Aktien von Tui lagen dagegen mit 1,35 Prozent im Minus bei 8,47 Euro. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach der geplante Börsengang der Hapag-Lloyd-Beteiligung möglicherweise aufgeschoben werden soll.
NORDEX LEGEN IM TECDAX ZU
Kursgewinne gab es zudem im TecDax bei den Nordex-Aktien , die um 1,79 Prozent auf 7,617 Euro kletterten. Laut Händlern wirkte sich ein Medienbericht zur Förderung von Windenergie positiv aus. Wie der "Spiegel" berichtete, feilt die Bundesregierung angesichts der Debatte um atomaren Strom an einem Aktionsprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Dabei soll der Schwerpunkt auf Windkraftanlagen auf hoher See liegen./tih/la

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