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FRANKFURT (awp international) ? Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag moderate Verluste verzeichnet. Nach den erfolgreichen Anleihe-Auktionen in Europa und dem weiter ausbleibenden Aufschwung am US-Arbeitsmarkt sprach Marktanalyst Ben Potter von IG Markets vor dem Wochenende von zunehmender Schwankungsanfälligkeit an den Märkten. Zudem stehen an diesem Tag noch zahlreiche US-Konjunkturdaten auf der Agenda, wodurch die Unsicherheit hoch bleibt. Bis zum Mittag fiel der deutsche Leitindex Dax um 0,32 Prozent auf 7.052,76 Punkte. Der MDax der mittelgrossen Werte verlor 0,55 Prozent auf 10.235,02 Punkte und der TecDax gab um 0,82 Prozent nach auf 873,77 Punkte.
Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp büssten am Dax-Ende 3,48 Prozent auf 30,610 Euro ein und litten darunter, dass Finanzvorstand Alan Hippe den Stahlkonzern Ende März auf eigenen Wunsch verlassen wird. Angeblich könnte er zum Autokonzern Daimler wechseln, wie am Markt spekuliert wurde. Die Autoaktie legte daraufhin zu und stieg um 1,86 Prozent auf 55,990 Euro.
INTEL GIBT TECH-WERTEN AUFTRIEB
Eine erneute Rekordbilanz des weltgrössten Chipherstellers Intel gab Aktien aus dem Technologie-Sektor Auftrieb. Zudem überzeugte auch Intels Ausblick auf das erste Quartal die Marktteilnehmer. Das Infineon-Papier stieg um 0,44 Prozent auf 7,260 Euro. Dialog Semiconductor gewann im TecDax etwas mehr als ein Prozent. HeidelbergCement profitierten unter den besten Dax-Werten von einer positiven Studie der Analysten der Bank of America/Merrill Lynch und legten um 1,92 Prozent auf 48,270 Euro zu.
Trotz zahlreicher Kursziel-Anhebungen gab die SAP-Aktie nach anfänglichen Gewinnen um 0,69 Prozent auf 40,120 Euro nach. Der Walldorfer Softwarekonzern hatte am Donnerstag kurz vor Börsenschluss überraschend eine starke Jahresbilanz vorgelegt, woraufhin das Papier um mehr als drei Prozent gestiegen war. Viele Experten bestätigten nun ihre Anlageeinschätzung, die Aktie zu kaufen, und hoben ihre Kursziele an. Unter ihnen finden sich etwa die Experten der Banken UBS, Credit Suisse und Barclays.
K+S-AKTIE LEIDET UNTER PRODUKTIONSEINBUSSEN
Der Kali- und Salzhersteller K+S rechnet wegen einer Beschädigung der Schachtfördereinrichtung im Kaliwerk Sigmundshall mit Produktionseinbussen, was Anleger mit Verkäufen quittierten. Obwohl laut Händlern "übertrieben", verlor das Papier 2,35 Prozent auf 55,170 Euro.
Die Aktien von Hochtief gewannen im MDax 0,91 Prozent auf 62,97 Euro. Das "Handelsblatt" hatte ohne Quellenangabe berichtet, dass Hedgefonds möglicherweise die Pläne des spanischen Baukonzerns ACS zur Übernahme von Hochtief torpedieren wollen. Sie seien unzufrieden über das Tauschverhältnis von Hochtief- in ACS-Papiere, so dass sie überlegten, bereits zum Tausch angebotene Hochtief-Aktien aufzukaufen. Dadurch soll ACS am Ende der Umtauschfrist am 18. Januar doch noch unter die angestrebte 30-Prozent-Marke bei Hochtief rutschen./ck/tih

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