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FRANKFURT (awp international) - Positive Kaufimpulse aus Asien haben den Dax am Rosenmontag gestützt. Anhaltende Inflationssorgen verhinderten indes gegen Mittag Gewinne im Leitindex. Der Dax schwankte um seinen Vortagesschluss und fiel um minimale 0,09 Prozent auf 7.172,16 Punkte. Am Morgen aber war der Leitindex noch um bis zu 0,71 Prozent gefallen. Der MDax mittelgrosser Werte stieg zuletzt um 0,43 Prozent auf 10.192,19 Punkte nach, der Auswahlindex für Technologiewerte TecDax gewann 0,43 Prozent auf 897,76 Punkte.
Es gebe Meldungen, dass die Chinesen den Konsum ankurbeln wollten, sagte ein Händler. Dies habe vor allem die zu Beginn unter Druck geratenen die Automobilwerte zeitweise gestützt. Zudem hatte die chinesische Börse im Plus geschlossen und auch dies habe sich positiv auf die Kurse ausgewirkt. Händler Andreas Lipkow von der MWB Fairtrade Wertpapierhandelsbank AG kommentierte derweil die Zurückhaltung der Anleger im Dax: Viele Anleger schauen nach vorne und machen sich Gedanken zu dem Thema "Inflation und Zinspolitik der Notenbanken".
Angetrieben von Übernahmespekulationen nach einem Bericht des "Manager Magazin" sprangen die Aktien von Tognum mit einem Plus von 16,30 Prozent auf 21,515 Euro auf den höchsten Stand seit Dezember 2007. Dem Bericht auf der Homepage des Magazins zufolge wollen Daimler und Rolls-Royce gemeinsam den Dieselmotoren-Spezialisten übernehmen. Von Daimler und Rolls-Royce waren am Montag kurzfristig keine Stellungnahme erhältlich. Tognum wollte den Bericht nicht kommentieren. "Da könnte durchaus etwas dran sein", sagte auch ein Analyst in einer ersten Reaktion. Übernahmespekulationen mit Daimler als alleinigem Interessenten seien nicht neu. "Einen gemeinsamen Vorstoss mit Rolls-Royce dürfte der Markt dagegen noch nicht auf dem Schirm gehabt haben", so der Experte. Dabei mache ein gemeinsames Vorgehen Sinn. Die Daimler-Titel notierten mit minus 0,09 Prozent auf 48,19 Euro kaum verändert.
Der Ausblick des Stahlkonzerns Salzgitter auf den Vorsteuergewinn 2011 indes fiel einem Händler zufolge "erschreckend niedrig" aus. Die Bilanz des abgelaufenen Jahres indes habe insgesamt die Erwartungen erfüllt. Die Salzgitter-Aktien sackten als einer der schwächsten Werte im MDax um 2,51 Prozent auf 56,42 Euro ab. Die Gagfah-Aktien weiteten ihre deutlichen Verluste vom Freitag aus und fielen am MDax-Ende um weitere 4,48 Prozent auf 7,384 Euro. Dem Immobilienkonzern droht eine Klage der Stadt Dresden gegen bestimmte Tochtergesellschaften der Gagfah. Am Freitag bereits hatten die "Sächsische Zeitung" und die "Dresdner Morgenpost" von der angestrebten Klage berichtet.
Die Anteilsscheine von Linde stiegen im Dax um 0,89 Prozent auf 113,45 Euro. Die Aktionäre des Industriegase-Herstellers und Anlagenbauers können laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mit einer überraschend hohen Ausschüttung rechnen. Eine Quelle dafür nannte die Zeitung nicht.
Im SDax schnellten die Aktien von Pfleiderer um 7,89 Prozent auf 1,49 Euro in die Höhe. Im frühen Geschäft war es für die Papiere des angeschlagenen Bau- und Möbel-Zulieferers gar bis auf 1,53 Euro nach oben gegangen. "Die Aussage, dass seit Jahresbeginn operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben werden, treibt die Zockerpapiere an", sagte ein Börsianer mit Blick auf die "Euro am Sonntag" und die Aussage des Pfleiderer-Sprechers./la/fa

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