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FRANKFURT (awp international) - Der hohe Ölpreis hat dem deutschen Aktienmarkt am Mittwoch zugesetzt. Der Dax verlor bis zum Nachmittag 0,82 Prozent auf 7.163,87 Punkte, nachdem er am Vortag bereits seine zweitägige Aufwärtsbewegung abgebrochen und im Minus geschlossen hatte. Der MDax der mittelgrossen Werte lag mit 1,58 Prozent im Minus bei 10.141,63 Punkten, der TecDax büsste 0,81 Prozent auf 892,82 Punkte ein.
Frank Geilfuss vom Bankhaus Löbbecke begründete das Minus mit den nach wie vor ungeklärten Verhältnisse in Nahost und in Nordafrika, die den Ölpreis jüngst wieder in die Höhe getrieben hatten. "Für eine Entlastung braucht der Markt ein klares Signal, dass die Ölversorgung nicht bedroht ist", sagte er. Auch besser als erwartet ausgefallene Zahlen zur Beschäftigung im US-Privatsektor konnten die gedrückte Stimmung nicht aufhellen.
ADIDAS LEGEN NACH ZAHLEN ZU ? DIVIDENDE ÜBER DEN ERWARTUNGEN
Zahlen gab es am Mittwoch von Adidas . Der Sportartikelhersteller hatte im WM-Jahr 2010 wie erwartet einen Umsatzrekord eingefahren und sein Ergebnis mehr als verdoppelt, woraufhin die Papiere mit einem Plus von 1,12 Prozent auf 47,035 Euro die Dax-Spitze einnahmen. Positiv hoben Börsianer vor allem die deutlich über den Erwartungen liegende Dividende hervor. Zudem habe der Umsatz die Schätzungen leicht übertroffen.
Am Ende des Dax versammelten sich die Aktien der Autobauer, obwohl die deutschen Hersteller ihre Verkäufe im Februar auf dem US-Markt erneut teilweise zweistellig gesteigert hatten. Händler verwiesen darauf, dass Konjunkturzykliker in dem schwachen Marktumfeld generell unter Druck seien. Daimler gaben um 2,42 Prozent auf 49,785 Euro nach. BMW und Volkswagen (VW) büssten jeweils rund 2,6 Prozent ein.
RÜCKVERSICHERER GEBEN NACH ? SPRINGER RUTSCHEN NACH ZAHLEN AB
Kräftig nach unten ging es auch für die Papiere von Rückversicherern. Munich Re büssten 2,19 Prozent auf 118,25 Euro ein, und Hannover Rück verloren im MDax 2,74 Prozent. Zuvor hatte sich der Schweizer Konkurrent Swiss Re zur erwarteten Schadenlast nach dem Erdbeben in Neuseeland geäussert. Nach ersten Schätzungen muss der Konzern deutlich mehr tragen als von Analysten befürchtet worden war.
Besonders kräftig nach oben ging es dagegen im MDax für die Papiere der SGL Group , die um 7,22 Prozent auf 30,450 Euro zulegten. Einem Sprecher zufolge erwägt die Beteiligungsgesellschaft Skion von BMW-Grossaktionärin Susanne Klatten, ihre Anteile nach dem am Montag bekannt gewordenen Einstieg von VW auf eine Sperrminorität aufzustocken. Händler sahen darin den Beginn einer möglichen Übernahmeschlacht. Papiere des Medienkonzerns Axel Springer rutschten indes am Indexende um 6,37 Prozent auf 112,35 Euro ab. Vorgelegte Zahlen wurden gemischt ausgelegt. Der Ausblick habe keine Überraschungen gebracht, hiess es. Zudem habe es Gewinnmitnahmen gegeben./tih/chs
--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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