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FRANKFURT (awp international) - Ohne klare Impulse dürfte der Dax am Montag nahezu unverändert in die verkürzte Handelswoche vor Ostern starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex stand am Morgen gegen 8.10 Uhr bei 7.183 Punkten und damit 0,07 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Freitag. Bereits in der Vorwoche war der Dax ohne klaren Trend geblieben.
Die Vorgaben aus Übersee sind kraftlos: So waren die US-Standardwerte zwar mit moderaten Gewinnen ins Wochenende gegangen, der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss am Freitag aber nur um 0,17 Prozent zu. In Asien veränderten sich die Börsen am Morgen ohne klaren Trend ebenfalls kaum. Am Nachmittag könnten Daten vom US-Immobilienmarkt für Bewegung sorgen.
VERSORGER IM FOKUS - 'SPIEGEL': SCHÄUBLE PRÜFT STEUERERHÖHUNG
Unter den Einzelwerten sollten die Versorgeraktien weiter im Blick behalten werden. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) prüft laut dem "Spiegel" eine Erhöhung der Kernbrennstoffsteuer. Hintergrund seien die Steuerausfälle, die durch die Abschaltung der Atomkraftwerke zu erwarten sind. Entsprechende Spekulationen seien zwar schon Ende letzter Woche aufgekommen, dennoch könnte die Meldung die Aktien von Eon und RWE weiter leicht belasten, meinte ein Händler. Am Freitag hatten die Papiere bereits gegen den freundlichen Markttrend im Minus geschlossen.
Ebenfalls nachgeben könnten die Papiere von Siemens . Als leichte Belastung für die Titel des Elektrokonzerns sahen Händler die Quartalszahlen des Branchenkollegen Philips Electronics , die uneinheitlich ausgefallen seien. Zudem rechneten die Niederländer wegen der dramatischen Ereignisse in Japan mit Belastungen im laufenden Jahr, und auch diese Aussicht könnte die Siemens-Papiere drücken, hiess es. Dass sich hingegen Siemens-Chef Peter Löscher in der "Washington Post" sehr positiv zum Geschäft in den USA geäussert habe, dürfte den Händlern zufolge den Aktienkurs kaum bewegen.
TELEKOM PLANT KOOPERATION MIT FRANCE TELECOM
Im Dax dürften auch die T-Aktien für Aufmerksamkeit sorgen. Börsianer verwiesen auf einen Medienbericht aus Kreisen, wonach die Deutsche Telekom eine gemeinsame Nutzung von Mobilfunknetzwerken mit der France Telecom plane. Die Kooperation in Österreich, Polen und Rumänien könnte 650 Millionen Euro an Kosten bis 2015 einsparen, hiess es. "Kooperationspläne sind am Markt seit einigen Wochen bekannt", sagte ein Börsianer. "Die Nachricht sollte aber positiv aufgenommen werden, zumal es erst am Freitag im Chart ein frisches Kaufsignal gegeben hat." Inzwischen bestätigten die Unternehmen Pläne über ein Jointventure.
Aus Branchensicht richtet sich das Interesse der Anleger voraussichtlich auf den Druckmaschinensektor. Börsianer begründeten dies mit einem Medienbericht über einen sehr zufriedenstellenden Verlauf der Messe "Print China" in der vergangenen Woche. Es gebe zwar wenig Konkretes, die Stimmung für die zuletzt schwachen Aktien Heidelberger Druck sowie Koenig & Bauer könnte sich jedoch aufhellen, sagte ein Händler.
Im Bankensektor stehen die Titel der Aareal-Bank im Blick, die ex Bezugsrechte gehandelt werden. Zudem wird der Handel mit den bedingten Wandelanleihen der Commerzbank aufgenommen, die im Rahmen der Kapitalerhöhung des Finanzinstituts ausgegeben wurden. Zudem beendeten Deutsche Bank und LGT ihre Verhandlungen über die BHF-Bank. Der Verkaufsprozess solle nicht fortgesetzt, sondern die BHF-Bank Teil des Konzerns werden, teilte die Deutsche Bank mit.
AIR BERLIN IM MINUS ERWARTET
Schliesslich werden die Aktien von Air Berlin nach einem Pressebericht schwächer erwartet. "Das erste Quartal 2011 sieht nicht ganz so gut aus, was insbesondere der Krise in Nordafrika geschuldet ist", sagte Air-Berlin-Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Wenn die Lage in Ägypten weiter so bleibt und die Sommersaison in Ägypten schwach verläuft, dann müssen wir sehen, was das für Auswirkungen auf unser Geschäft hat." Ein Händler sah in den Aussagen zwar keine grössere Überraschung, sie dürften die Papiere der Fluggesellschaft aber belasten, zumal auch der Chart angeschlagen sei./la/ck

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