Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Nach dem starken Auftakt in das Jahr 2011 fehlt dem Dax offenbar die Kraft für weitere Gewinne. Am Mittwoch stand der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex gegen 8.05 Uhr bei 6.953 Punkten und damit 0,32 Prozent unter dem Xetra-Vortagsschluss.
Von einem Händler hiess es, bisher seien keine starken Impulse für den Markt zu erkennen und die leicht negative Vorgabe belaste etwas. Die asiatischen Börsen tendierten am Morgen schwächer. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor seit dem Xetra-Dax-Schluss am Vortag 0,18 Prozent. Am Nachmittag könnte der Bericht des privaten US-Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP als Vorbote des am Freitag mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktberichts für Dezember den Markt bewegen. Und auch der ISM-Index Dienste lasse im Verlauf eine Belebung der Nachrichtenlage erwarten, hiess es. Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage dünn.
Die Aktien des Salz- und Düngemittelherstellers K+S könnten von besser als erwartet ausgefallenen Zahlen eines Konkurrenten profitieren. Der US-Konzern Mosaic berichtete am Vorabend nach der Schlussglocke an der Wall Street über die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal. Laut Händlern fielen sowohl der Umsatz als auch der Gewinn je Aktie (EPS) besser als vom Markt erwartet aus. Nachbörslich konnten die Titel um mehr als drei Prozent zulegen. Für die Papiere des nordamerikanischen Wettbewerbers Potash ging es ebenfalls nach oben. "Das sollte auch die K+S-Aktie stützen, wenngleich Mosaic stärker im Dünger- und weniger im Salzbereich tätig ist", kommentierte ein Börsianer.
Die Papiere der Autobauer Volkswagen (VW), Daimler und BMW stehen nach den am Vorabend vorgelegten Absatzzahlen aus den USA im Blick. Die deutschen Hersteller haben dort ihre Verkäufe im Dezember erneut teilweise zweistellig gesteigert. VW etwa verkaufte im vergangenen Jahr in den USA so viele Autos wie seit sieben Jahren nicht mehr, im Dezember lag das Plus bei 17,1 Prozent. Daimler verzeichnete im Dezember mit seiner Kernmarke Mercedes-Benz den verkaufsstärksten Monat des ganzen vergangenen Jahres, die Kleinwagenmarke Smart blieb dagegen schwach. BMW und Mini beendeten 2010 indes mit einem Schlussspurt. Auch der Sportwagenbauer Porsche steigerte seine Verkäufe im vergangenen Jahr deutlich. Börsianer erwarten aber aus diesen Zahlen heraus keine starken Kursausschläge für die zuletzt ohnehin starken Autoaktien. Vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) notierten die Titel allesamt mit dem Markt leicht im Minus.
Eine positive Studie könnte den Titeln der Lufthansa Auftrieb geben. Barclays-Analyst David Fintzen sieht ein paar kurzfristige Probleme für die Luftfahrtbranche, geht aber für 2011 von einer weiteren Erholung der Gewinne aus. Seine Favoriten im Sektor sind zwar Air France-KLM und British Airways. Doch sein von 17,00 auf 19,50 Euro angehobenes Kursziel für die Lufthansa-Aktie liegt deutlich über dem Vortags-Schlusskurs von 17,250 Euro./gl/chs

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???