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FRANKFURT (awp international) - Nach den deutlichen Verlusten am Vortag dürfte der Dax am Freitag kaum verändert in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte gegen 8.05 Uhr bei 6.072 Punkten und damit 0,05 Prozent tiefer als zum Xetra-Schluss am Donnerstag.
Nach dem Sturzflug zum Auftakt, den wieder einmal enttäuschende Konjunkturdaten auslösten, habe die Wall Street ein gewisses Mass an Unterstützung mitgebracht, sagten Börsianer. Angesichts dessen, dass der US-Leitindex Dow Jones nach wie vor über 10.000 Punkten stehe, sehen sie aber nach wie vor Spielraum für fallende Kurse. Zudem gab in Japan der Nikkei-225-Index deutlich nach.
Während hierzulande auf dem Terminkalender keine wesentlichen Daten auf dem Plan stehen, könnte der kleine Verfallstag die Kurse noch etwas bewegen. Für Gesprächsstoff dürften vor allem Medienberichte sorgten, sagten Börsianer.
K+S WEITER IM FOKUS
So könnten etwa die Aktien der Software AG leicht unter Druck geraten. Der Softwarekonzern SAP plant derzeit laut einer Agenturmeldung nicht, sich an dem im TecDax gelisteten Wettbewerber zu beteiligen. Dies könnte Börsianern zufolge Hoffnungen dämpfen, dass die Software AG in der nahen Zukunft übernommen werden könnte, und dies dürfte die Titel etwas belasten. Im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz notierten sie bereits im Minus.
Indes stehen die Aktien von K+S weiterhin im Blick. Nachdem der weltgrösste Bergbaukonzern BHP Billiton vorerst mit seinem Vorhaben gescheitert ist, den kanadischen Düngemittelproduzenten Potash zu übernehmen, schaut letzterer sich Medienberichten zufolge nun nach alternativen Bietern um. Potash hoffe auf ein höheres Gebot, hiess es. Dieses Vorgehen überrasche jedoch kaum, meinte ein Händler. Demzufolge rechne er mit keinem grossen Einfluss der Meldung auf den Aktienkurs des Kasseler Düngemittelherstellers K+S. Dessen Aktien waren am Dienstag in die Höhe geschnellt, nachdem das BHP-Angebot für Potash publik geworden war und Übernahmefantasien im Sektor geweckt hatte.
CELESIO VORBÖRSLICH GEFRAGT
Wie die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Kreise berichtet, verhandelt der Pharmagrosshändler Celesio mit dem britischen Konkurrenten Alliance Boots über einen Verkauf seines 12,5-Prozent-Pakets am deutschen Kontrahenten Anzag. Händler verwiesen allerdings darauf, dass ähnliches schon vor ein paar Tagen durchgeklungen sei. Basierend auf dem aktuellen Marktwert sei der 12,5-Prozent-Anteil rund 32,5 Millionen Euro wert, hiess es. Bei Lang & Schwarz legten die Celesio-Papiere etwas zu.
Im SDax könnten die Papiere des Autovermieters Sixt Börsianern zufolge ihre Vortagesgewinne ausbauen. HSBC soll Händlern zufolge das Kursziel für die Papiere erhöht haben. Sixt war nach einem schwierigen Jahr 2009 im ersten Halbjahr 2010 wieder in Fahrt gekommen und hatte ein deutliches Plus verbucht./la/gl

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