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FRANKFURT (awp international) - Dank freundlicher Vorgaben aus Übersee dürfte der Dax am Donnerstag erholt in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.215 Punkten und damit 0,47 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Mittwoch. An den vorangegangenen zwei Handelstagen hatten noch die anhaltenden Unruhen in Nordafrika und dem Nahen Osten den Index ins Minus gedrückt.
Händler verwiesen auf die Entwicklung der Wall Street am Vorabend, die sich trotz des hohen Ölpreises dank guter ADP-Daten ein knappes Plus erarbeitet hatte. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann so seit dem Xetra-Schluss am Vorabend 0,24 Prozent hinzu und auch in Asien tendierten die Börsen überwiegend fester. Während hierzulande erst einmal die Berichtssaison mit Zahlen von Beiersdorf und ProSiebenSat.1 für Gesprächsstoff sorgt, dürften Anleger am Nachmittag gespannt auf Aussagen der EZB zu möglichen Zinserhöhungen im weiteren Jahresverlauf warten. Die Währungshüter dürften zwar Volkswirten zufolge ihren Ton auf ihrer Ratssitzung verschärfen, nachdem zuletzt mehrere hochrangige Ratsmitglieder vor Inflationsgefahren gewarnt hatten. Den Leitzins dürften sie allerdings unverändert auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent belassen.
ZAHLEN VON BEIERSDORF UND PROSIEBENSAT.1
Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hatte im Januar bereits die Eckdaten bekanntgegeben, nun folgte die vollständige Bilanz. Das Unternehmen will trotz eines Gewinnrückgangs im vergangenen Jahr eine stabile Dividende zahlen. Der Umsatz legte 2010 zu. Bei Lang & Schwarz zeigten sich die Aktien vorbörslich kaum bewegt.
Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 konnte 2010 angesichts kräftig gewachsener Werbeeinnahmen und dank eines starken Schlussquartals seinen Gewinn mehr als verdoppeln und auch den Umsatz steigern. 2011 rechnet das Unternehmen mit weiteren Zuwächsen.Dies liess die Aktien vorbörslich um mehr als ein Prozent zulegen.
CONTINENTAL NACH MEDIENBERICHT UNTER DRUCK
Die Aktien von Continental stehen bereits vor Veröffentlichung der Zahlen mit einem Medienbericht im Fokus. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, konkretisiert der Familienkonzern Schaeffler Pläne zum Verkauf von Aktien der Tochter Conti. "Noch im März soll ein Paket verkauft werden", sagte ein Verhandlungsteilnehmer dem Blatt. Über die exakte Höhe des Pakets gebe es noch Diskussionen. Schaeffler wolle aber auf jeden Fall mehr als 50 Prozent am Hannoveraner Autozulieferer behalten. Weder Schaeffler noch Conti nahmen zu den Plänen Stellung. Derzeit kontrolliert Schaeffler 75,1 Prozent der Aktien von Conti direkt oder über Dritte. Ein Börsianer rechnete in einem ersten Kommentar mit einer negativen Kursreaktion. "Der mögliche Aktienüberhang ist für den Conti-Kurs erst einmal eine schlechte Nachricht." Bei Lang & Schwarz büssten die Titel rund ein Prozent ein.
Tui-Aktien sollten nach einem Pressebericht im Auge behalten werden. Unter den Altaktionären will demnach nur der Reisekonzern beim Börsengang der Reederei Hapag-Lloyd Anteile verkaufen. Es werde "zunächst kein anderer Altaktionär Kasse machen - auch nicht die HSH Nordbank", schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) ohne Quellenangabe. Bei der HSH war am Mittwochabend niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Ein Händler erinnerte daran, dass es in der vergangenen Woche einen anders lautenden Bericht gegeben habe. Insgesamt sieht er die Meldung kursneutral.
Solarwerte wie Solarworld und Q-Cells stehen mit negativen Aussagen eines Konkurrenten im Blick. Laut einem Medienbericht warnte der Chef von Suntech Power Holdings, der Solarindustrie drohten im laufenden Jahr Überkapazitäten bei Solarkollektoren, für die die Preise um rund zehn Prozent zurückgehen könnten. "Die Aussichten für die deutschen Solarwerte sind 2011 ohnehin schon sehr düster", kommentierte ein Händler. Neue Kursimpulse sieht er nicht./gl/ag

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