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FRANKFURT (awp international) - Am deutschen Aktienmarkt wird am Dienstag mit einem moderat höheren Handelsstart gerechnet. Laut Händlern dürften sich die deutschen Aktien etwas erholen, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) zum Wochenstart die Kreditwürdigkeit Griechenlands um weitere zwei Noten gesenkt und damit die Märkte belastet hatte. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax stand am Montag gegen 8.05 Uhr bei 7.430 Punkten und damit um 0,27 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Montag.
Wie ein Börsianer erklärte, sei das Thema Griechenland damit aber noch nicht vom Tisch. Leicht positiv eingeschätzt wurden am Markt indes auch positive Handelsdaten aus China, die das kräftige Wachstum in dem Land unterstrichen hätten. Hierzulande dürfte aber zunächst einmal die Berichtssaison weiter dominieren, bevor am Nachmittag dann frische US-Daten den Ton angeben könnten. Die US-Vorgabe liefert indes nur wenig Orientierungshilfe: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones bewegte sich seit dem Xetra-Schluss vom Vortag kaum von der Stelle.
DEUTSCHE POST STARK IN DAS JAHR GESTARTET
Zahlen gab es am Morgen bereits von der Deutschen Post . Steigende Transportmengen im Paket- und Frachtgeschäft haben für einen überraschend starken Jahresstart bei dem Logistikkonzern gesorgt. Die Zahlen sind laut einem Börsianer besser als erwartet ausgefallen. Vor allem der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen, so der Händler. Sowohl die Brief- als auch die Express-Sparte hätten dazu beigetragen. Die Aktien stiegen im vorbörslichen Geschäft bei Lang & Schwarz um 0,78 Prozent.
Auch die Aareal Bank ist gut in das Jahr gestartet, worauf die Papiere vorbörslich 1,84 Prozent zulegten. Nach Abzug der Minderheitsanteile und der Verzinsung für die Stille Einlage des Bankenrettungsfonds Soffin verdiente der vom Staat gestützte Immobilienfinanzierer 24 Millionen Euro nach 8 Millionen vor einem Jahr. Dabei profitierte das Unternehmen von sinkenden Rücklagen für faule Kredite und einem besseren Neugeschäft. Die ersten drei Monate dieses Jahres waren damit das beste Quartal seit dem vollen Ausbruch der Finanzkrise in der zweiten Hälfte 2008. Laut Händlern sehen die Zahlen "stark" aus.
INFINEON KÜNDIGT AKTIENRÜCKKÄUFE AN
Aktien von Infineon konnten vorbörslich bereits von angekündigten Aktienrückkäufen profitieren. Sie lagen bei Lang & Schwarz mit 0,69 Prozent im Plus. Der Halbleiterspezialist kündigte am Montagabend an, bis März 2013 bis zu 300 Millionen Euro an den Kapitalmarkt zurückgeben zu wollen. "Die Meldung sollte den Kurs der Aktie etwas stützen", sagte ein Händler.
Nach dem am Vortag abgegebenen Übernahmeangebot von Volkswagen (VW) blieben ferner die MAN-Titel im Fokus der Anleger. Die Deutsche Bank stufte die Papiere von "Buy" auf "Hold" ab, bestätigte das Kursziel aber mit 104 Euro. Laut Analyst Jochen Gehrke habe der Marktpreis für MAN ein bis drei Euro über dem Angebot von 95 Euro je MAN-Stammaktie gelegen, so dass davon auszugehen sei, dass das Angebot auf eine geringe Akzeptanz stossen werde. Das Aufwärtspotenzial sei nun nicht mehr ausreichend für eine Kaufempfehlung. Die MAN-Papiere gaben vorbörslich moderat nach./tih/ag

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