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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag dank freundlicher Vorgaben etwas fester in die neue Handelswoche starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 7.084 Punkten und damit um 0,31 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Freitag. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss am Freitag 0,26 Prozent und gab damit ebenso wie der festere Nikkei-225-Index einen positiven Trend vor. Auf der Konjunkturagenda stehen die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone sowie die EU-Industrieaufträge.
Auf Unternehmensseite könnten etwa die Siemens-Papiere durch Philips-Zahlen belastet werden. Der niederländische Elektronikkonzern profitierte im vierten Quartal zwar erneut von der Profitabilität seines Gesundheits- und Lichtgeschäfts und erzielte ein kräftiges Gewinnplus. Sorgenkind blieb indes erneut das Fernsehgeschäft, das in der Konsumelektroniksparte zu einem Umsatzrückgang führte. Der Händler sah auf den ersten Blick sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis und den Nachsteuergewinn unter den Markterwartungen. "Das dürfte auch die Aktien des Wettbewerbers Siemens belasten", sagte er. Die Aktien legten im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz (L&S) allerdings um etwa ein halbes Prozent zu.
Für Anteilsscheine des Metro-Konzerns ging es vorbörslich etwas nach unten. Hier verwiesen Börsianer auf einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), wonach Jürgen Kluge, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe Franz Haniel & Cie, Pläne zu einem schnellen Umbau des Traditionshauses offenbar zurückgestellt hat. Bei dem Schuldenstand des Unternehmens wolle es sich Haniel nicht leisten, Firmen zu erwerben, ohne andere Anteile zu verkaufen, zitierte das Blatt den Manager. Überlegungen zum Verkauf von Anteilen am Handelsunternehmen Metro, um finanziellen Spielräume zu gewinnen, seien "nicht aktuell", sagte Kluge.
COMMERZBANK UND DOUGLAS NACH PRESSEBERICHTEN IM BLICK
Bei der Commerzbank berichtete derweil das Nachrichtenmagazin "Focus", der Bund wolle sich schneller aus der Bank zurückziehen als bisher bekannt. Darüber hinaus teilte die teilverstaatlichte Bank mit, sie habe mit der Umstrukturierung ihres Eigenkapitals einen Sondergewinn in dreistelliger Millionenhöhe eingestrichen. Bei L&S gehörten die Papiere mit einem Plus von mehr als zwei Prozent zu den grössten Gewinnern. Aktien der Douglas Holding legten bei L&S ebenfalls um mehr als zwei Prozent zu. Hier berichtete der "Focus", der Gründer und Chef der Drogeriemarktkette Müller, Erwin Müller, habe seine Beteiligung an Douglas von 6,35 Prozent auf mehr als zehn Prozent aufgestockt. Müller kündigte an: "Ich will zweitgrösster Aktionär werden und schliesse nicht aus, dass wir in den nächsten Monaten bereits bei 15 Prozent sind." Nach Ansicht eines Händlers sollte die Nachricht den Douglas-Kurs "auf jeden Fall stützten." Die Aktie legte v orbörslich um mehr als zwei Prozent zu.
Beim Reisekonzern Tui gab es ebenfalls Berichte über eine mögliche Aufstockung. Hier verwiesen Börsianer auf einen Medienbericht, der sich wiederum auf unternehmensnahe Kreise beruft. Demnach könnte der Erlös aus der Trennung von Anteilen an Hapag-Lloyd in eine Aufstockung der Beteiligung an Tui Travel investiert werden.
Wincor Nixdorf legte am Morgen noch Zahlen vor, die laut Händlereinschätzung etwas besser als erwartet ausgefallen waren. Vorbörslich zogen die Titel um mehr als ein Prozent an. Die Aktien von ThyssenKrupp werden an diesem Montag ex Dividende gehandelt. Der Stahl- und Industriegüterkonzern schüttet 0,45 Euro je Anteil an seine Aktionäre aus./rum/gl

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