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FRANKFURT (awp international) - Belastet von erneut schwachen Vorgaben der Wall Street dürften die deutschen Aktienindizes auch am Dienstag etwas schwächer in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 7.072 Punkten und damit um 0,18 Prozent unter dem Xetra-Schlussstand vom Vortag. In den vergangenen vier Handelstagen hatte der deutsche Leitindex zeitweise knapp vier Prozent verloren bis auf ein Tief bei 7.021 Zählern.
Die wachsenden Sorgen um die weltwirtschaftliche Entwicklung hätten die Wall Street weiter belastet und das drücke auch zur Eröffnung in Europa auf die Stimmung, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. Die Vorgabe der Wall Street ist leicht negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor 0,10 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. Die Agenda ist weiterhin dünn und lässt keine starken Impulse von der Konjunktur- oder Unternehmensseite erwarten. Einem Händler zufolge dürften die Augen auf das Thema Griechenland gerichtet bleiben und einige Anleger dürften auch auf die technische Lage mit dem Dax über 7.000 Punkten achten.
HUGO BOSS PROFITIEREN VON PPR-SPEKULATIONEN
Aktien von Hugo Boss profitierten vorbörslich von Spekulationen um einen möglichen Interessenten. Sie stiegen bei Lang & Schwarz um 1,31 Prozent auf 62,11 Euro. Börsianer verwiesen auf einen Bericht der französischen Zeitung "La Tribune", demzufolge Pinault-Printemps-Redoute (PPR) einen grösseren Zukauf plant. Dabei stehe das deutsche Modehaus auf der Einkaufsliste des Puma-Mutterkonzerns. Als weitere mögliche Ziele wurden Prada, Burberry und Polo Ralph Lauren genannt. Allerdings hatte Grossaktionär Permira erst angekündigt, sich derzeit nicht von seinen Anteilen an dem Modekonzern trennen zu wollen.
Aktien von Sky Deutschland schnellten nach einem optimistischen Analystenkommentar gar um 1,81 Prozent nach oben. Die US-Bank Goldman Sachs hat die Papiere von "Neutral" auf "Conviction Buy" hochgestuft und das Ziel von 2,72 auf 5,00 Euro erhöht. Die Analysten begründeten dies damit, dass die jüngsten Ergebnisse auf eine deutliche Verbesserung der Verfassung des Bezahlsenders hinwiesen.
HOMAG GROUP SCHEIDET AUS SDAX AUS
Keine positive Kursreaktion gab es vorbörslich auf die Meldung, dass sich der Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA Umsätze mit Schnelltests zum Nachweis von EHEC-Erregern erhofft. Ein Händler verwies auf eine Mitteilung des Unternehmens, wonach das Produkt Duopath Verotoxin die E.coli-Bakterien in Lebensmitteln nachweisen könne. "Eine grössere Sache ist das allerdings nicht", betonte der Börsianer und verwies darauf, dass das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen jüngst ebenfalls die Auslieferung von Schnelltests angekündigt habe, ohne dass die Papiere positiv darauf reagiert hätten.
Homag Group kamen derweil im vorbörslichen Handel wegen des überraschenden Abstiegs aus dem SDax mit fast drei Prozent unter Druck. Im Gegensatz zu den ebenfalls ausscheidenden Papieren von Colonia Real Estate war am Markt zuvor nicht mit einem Abschied der Aktien des Maschinenbauers gerechnet worden. Sehr fest zeigten sich derweil vorbörslich die Aktien der Norma Group und von GSW Immobilien , die in zwei Wochen an deren Stelle rücken werden. Die Änderungen werden zum 20. Juni wirksam. Im Dax , MDax und TecDax gibt es derweil keine Änderungen./tih/rum

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