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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag an seine Kursgewinne der Vorwoche anknüpfen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax notierte gegen 8.10 Uhr bei 6.331 Punkten und damit 1,13 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Freitag, als der Frankfurter Leitindex nach einem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht noch 1,17 Prozent verloren hatte. Auf Wochensicht behauptete er jedoch ein Plus von 1,82 Prozent.
Händler begründen ihre positive Erwartung mit der kräftigen Erholung der Wall Street in der letzten Handelsstunde am Freitag, in der sich die Indizes nach zuvor deutlicheren Verlusten fast noch ins Plus vorgearbeitet hätten. Der Dow Jones Industrial endete mit einem Minus von nur noch 0,20 Prozent. Der Future auf den US-Leitindex gewann seit dem Xetra-Schluss vor dem Wochenende 1,16 Prozent.
VERSORGER NACH 'SPIEGEL'-BERICHT IM BLICK
Mit Blick auf die Einzelwerte könnten Händlern zufolge die Versorger RWE und Eon zu den Gewinnern zählen. In der schwarz-gelben Koalition und den südlichen Bundesländern zeichnet sich laut "Spiegel" ab, dass die Betriebszeiten für die Atomkraftwerke im Schnitt um 14 Jahre ausgedehnt werden könnten. Die Regierung will in den kommenden Wochen entscheiden. Ein Börsianer wertete die Nachricht als positiv für die Versorger-Aktien. Bis dato seien die Analysten im Schnitt von einer Restlaufzeit von lediglich 10 Jahren ausgegangen. Zudem meldete der "Spiegel", dass die deutsche Regierung mit den vier Kernkraftwerksbetreibern über Alternativen zur neuen Brennelementesteuer verhandele. Dies dürfte die Papiere ebenso stützen, meinte der Börsianer. Die Versorger-Titel verbuchten bereits im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz Aufschläge.
SAP rückt mit einem Vorstandsinterview in den Blick. Der Softwareanbieter will sich in erster Linie auf organisches Wachstum konzentrieren, sagte Finanzvorstand Werner Brandt der "Börsen-Zeitung". In China wollen die Walldorfer zudem einen lokalen Marktführer überholen und zur Nummer 1 aufsteigen. Ein Händler machte in dem Interview allerdings "keine entscheidenden Neuigkeiten" aus und rechnet entsprechend auch nicht mit grösseren Kursreaktionen.
Die Metro-Tochter Real ist wohl nicht mehr vom Verkauf bedroht. Konzernchef Eckhard Cordes sagte der "Welt am Sonntag", eine Trennung von dem Lebensmittelhändler sei "derzeit unwahrscheinlich". Momentan steige die Rendite dank des eingeleiteten Sanierungsprogrammes.
GUTE ZAHLEN VON QSC
Auch die Aktien von MAN sollten sich die Anleger auf die Beobachtungsliste setzen. Der Staatsfonds IPIC aus Abu Dhabi weigert sich einem "Handelsblatt"-Bericht zufolge, von dem Lastwagen- und Motorenhersteller die restlichen 30 Prozent an der Ferrostaal AG zu übernehmen. 2009 hatten die Scheichs von MAN 70 Prozent der Anteile an dem Dienstleister erworben. Ferrostaal verliere wichtige Kunden wie ThyssenKrupp und Daimler , berichtete das Blatt. Ein Händler wertete die Meldung zwar als leicht negativ. Grosse Kursbewegungen aber dürfte sie seiner Meinung nach nicht auslösen.
Derweil läuft die Berichtssaison am deutschen Aktienmarkt langsam aus. Nachdem bereits fast alle Dax-Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt haben, berichtete nun der auf Geschäftskunden spezialisierten Telekomanbieter QSC über die Entwicklung im zweiten Quartal. Der Reingewinn übertraf die Erwartungen der Börsianer. Zudem erhöhte das Unternehmen seine Prognose für 2010. Bei Lang & Schwarz zogen die Papiere bereits kräftig an./la/ag

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