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FRANKFURT (awp international) - Starke Quartalszahlen von Intel dürften am Mittwoch auch am deutschen Aktienmarkt für gute Stimmung sorgen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 7.134 Punkten und damit um 1,35 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Dienstag. Damit wäre der Dax nur noch gut 40 Punkte von seinem Stand entfernt, den er vor dem gesenkten Bonitätsausblick für die USA gehabt hatte. Am Montag hatte dieser Schritt der Ratingagentur Standard & Poor's weltweit für Turbulenzen an den Börsen gesorgt.
Der weltgrösste Halbleiter-Hersteller Intel hatte sich im ersten Quartal zu neuen Rekorden aufgeschwungen, woraufhin die Aktien nachbörslich um knapp 5 Prozent stiegen. Die positive Stimmung übertrug sich auch auf die Überseebörsen. Die im regulären Handel bereits erholten US-Indizes nahmen nachbörslich nochmals Fahrt auf. Der Dow-Future stieg seit dem Xetra-Schluss um 0,92 Prozent. Auch in Asien dominierten positive Vorzeichen. Am Nachmittag stehen neben US-Quartalsberichten noch Daten vom Immobilienmarkt auf der Agenda.
TECHWERTE DÜRFTEN BESONDERS VON DEN INTEL-ZAHLEN PROFITIEREN
Technologiewerte wie Infineon und DialogSemiconductor sowie die Titel des Chip-Zulieferers Wacker Chemie dürften Börsianern zufolge von starken Quartalszahlen von Intel profitieren. Ein Händler meinte: "Obwohl Infineon bereits am Montag Eckdaten vorgelegt und die Quartalsumsatzprognose angehoben hatte, dürften die Intel-Zahlen auch die Titel des deutschen Halbleiterherstellers bewegen." Im vorbörslichen Handel legten einige Tech-Werte bereits zu.
Mit Zahlen des Wettbewerbers L'Oreal rücken die Titel von Beiersdorf in den Blick. Der französische Kosmetikkonzern steigerte im ersten Quartal den Umsatz deutlich.
PROSIEBENSAT.1 VERKAUFT GESCHÄFTSBEREICHE
Im MDax könnten die Titel von ProSiebenSat.1 zu den Favoriten zählen. Der TV-Sender veräusserte wie erwartet seine TV- und Printgeschäfte in den Niederlanden und Belgien. Die an ein Konsortium aus internationalen Medienunternehmen verkauften Bereiche wurden bei der Transaktion mit 1,225 Milliarden Euro bewertet. Ein Händler bewertete die Nachricht als positiv für den Aktienkurs, da Analysten im Schnitt mit einem etwas niedrigeren Verkaufserlös von 1 bis 1,2 Milliarden Euro gerechnet hätten.
Schwächer starten dürften hingegen die im TecDax notierten Anteilsscheine von Aixtron . "Der LED-Hersteller Cree hat mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen verfehlt", meinte ein Händler. Im nachbörslichen US-Handel rutschten die Cree-Papiere um gut 5 Prozent ab, nachdem das Ergebnis je Aktie (EPS) im dritten Geschäftsquartal enttäuscht hatte. Sehr negativ wirkte auch der Ausblick mit einer EPS-Zielspanne von 0,25 bis 0,31 Dollar für das vierte Quartal. Analysten hätten bislang im Durchschnitt mit 0,36 Dollar gerechnet. "Das dürfte die Titel des LED-Anlagenherstellers Aixtron belasten, auch wenn Cree bereits seit einigen Quartalen enttäuscht", so der Börsianer.
ADVA OPTICAL MIT ZAHLEN IM BLICK
Schliesslich stehen die Aktien von Adva Optical Networking mit Zahlen für das erste Quartal im Blick. Ein Börsianer rechnet mit einer negativen Reaktion. Der Glasfaserkabelspezialist habe sowohl beim Umsatz als auch beim Proforma Betriebsergebnis die Erwartungen verfehlt. Zudem sei der Quartalsverlust höher als gedacht. Darüber hinaus erscheine der Ausblick für das zweite Quartal schwächer. Die Titel sackten im vorbörslichen Handel bei Broker Lang & Schwarz um über 7 Prozent ab./la/ck

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