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AKTIEN FRANKFURT/Ausblick: Fester - Freundliche Vorgaben treiben an

FRANKFURT (awp international) - Freundliche Vorgaben dürften dem Dax am Dienstag über die hart umkämpfte Marke bei 7.200 Punkten verhelfen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand um 8.10 Uhr bei 7.226 Punkten um 0,92 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Montag. Zu Wochenbeginn hatte der Leitindex bereits einen neuerlichen Erholungsversuch unternommen, der allerdings erneut ausgebremst wurde. Er ging kaum verändert aus dem Handel.
Aktuell sehen Börsianer neben den jüngsten Konjunkturdaten aus Japan vor allem einen Medienbericht als Triebfeder, wonach Deutschland bei der Hilfe für Griechenland offenbar zu Zugeständnissen bereit ist. Zudem werden an diesem Dienstag die Börsen in Grossbritannien und den USA nach dem langen Wochenende wieder geöffnet, was für etwas mehr Schwung sorgen wird. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann 0,62 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend und auch in Asien zeigten sich die Börsen überwiegend fester. Am Nachmittag könnten die aktuellen Daten zum US-Verbrauchervertrauen und dem Chicago Einkaufsmanagerindex neue Impulse geben.
FRESENIUS UND FMC NACH KAUFEMPFEHLUNG VON GOLDMAN SACHS IM FOKUS
Kaufempfehlungen von Goldman Sachs stellte vorbörslich bei Lang & Schwarz die Aktien von Fresenius und FMC mit festen Kursen in den Fokus. Analystin Veronika Dubajova hat sowohl für die Aktien des Gesundheitskonzerns als auch des Dialyse-Spezialisten mit "Buy" bewertet. Bei Fresenius sei das Kerngeschäft unterbewertet trotz eines historisch überdurchschnittlichen Umsatzwachstumspotenzials. Ihr Kursziel liegt hier bei 85,00 Euro. Bei FMC gefällt Dubajova insbesondere die gute Positionierung, um starke demographische Trends auszunutzen. Zudem sei auch hier das Wachstumspotenzial nicht ausreichend eingepreist. Die Expertin setzte ein Kursziel von 63 Euro an.
Stark gefragt waren daneben auch die Aktien der Deutschen Bank und die Vorzugsaktien von Volkswagen . Man-Papiere liefen vorbörslich dagegen etwas hinterher.
ROTH & RAU ERTEILT ÜBERNAHMESPEKULATIONEN ABSAGE
Sogar leichter tendierten Papiere von Roth & Rau aus dem TecDax. Der Solarzulieferer war bereits am Vorabend nach Handelsschluss Spekulationen über ein mögliches Übernahmeangebot des Schwarzwälder Solarunternehmers Jürgen Gutekunst entgegengetreten. Der Vorstand erachtet die Spekulationen für "haltlos". Zuvor hatte Gutekunsts Beteiligung an Roth & Rau die Schwelle von 15 Prozent überschritten. Ein Börsianer rechnete nach den Unternehmensaussagen erst einmal nicht mit einer ausgeprägten Kursreaktion.
Vorzugsaktien der Hornbach Holding sollten nach einem Pressebericht im Auge behalten werden. Index-Analysten sind sich der "Börsen-Zeitung" zufolge einig, dass die Papiere der Muttergesellschaft der Hornbach-Handelsgruppe nur noch bis zum 20.Juni dem SDax angehören werden. Die Aktie liegt auf der Indexrangliste der Deutschen Börse den Berechnungen zufolge beim Börsenumsatzvolumen nur noch auf Rang 111 und erfüllt somit die Voraussetzungen für eine Indexmitgliedschaft nicht mehr, hiess es. Dazu wäre mindestens Rang 110 erforderlich, der bis zum heutigen Stichtag aber nicht mehr erreichbar ist. "Das ist ist zwar keine echte Überraschung, aber mittelfristig auch nicht positiv", sagte ein Händler. Als Mögliche Nachfolger nennt die Zeitung GSW Immobilien, Norma Group, SMT Scharf, Schaltbau Holding, R. Stahl und Zooplus./ag/fa

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