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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag mit weiteren Gewinnen erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 6.972 Punkten und damit 0,39 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Donnerstag, als der deutsche Leitindex 1,90 Prozent auf 6933,58 Punkte zugelegt hatte.
Neue Störfeuer blieben aus und so dürfte der Dax die positive Vorgabe aus Übersee aufnehmen und an seine relative Stärke der Vortage anknüpfen, sagte ein Börsianer. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,40 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. In Tokio legte der Nikkei 225 rund ein Prozent zu. Damit schraubte er sein Wochenplus nach dem drastischen Kurseinbruch der Vorwoche auf fast 3,6 Prozent hoch. Neben einigen Unternehmenszahlen rückt im Handelsverlauf der ifo-Geschäftsklimaindex in den Fokus. Am Nachmittag folgen zudem noch Wirtschaftszahlen aus den USA.
SAP MIT ORACLE-ZAHLEN IM BLICK
Vorbörsliche Gewinne von etwa 1,7 Prozent gab es bei den Aktien von SAP , die von guten Zahlen von Oracle profitierten. Einem Händler zufolge übertraf der US-Rivale sowohl mit seinen Zahlen als auch mit seinem Ausblick die durchschnittlichen Markterwartungen. Oracle-Aktien hatten im nachbörslichen US-Handel bereits rund vier Prozent zugelegt. Zudem gab es eine positive Analystenstudie. Die Experten von HSBC hatten die SAP-Papiere auf "Overweight" hochgestuft.
Siemens dagegen stehen mit Presseberichten im Fokus. Laut dem "Handelsblatt" wird der Aufsichtsrat des Münchner Elektrokonzerns am kommenden Montag den Börsengang der Lichttochter Osram beschliessen. Ein Verkauf gilt als schwierig, da kaum ein Konkurrent den Milliardenerwerb stemmen könnte. Ein Börsianer rechnete nach den jüngsten Spekulationen aber nicht damit, dass das Thema den Aktienkurs stärker bewegen wird. Ferner berichtete die "Süddeutsche Zeitung", dass der Siemens-Konzern vor dem grössten Umbau seit 2007 steht. Alle Geschäfte rund um eine umweltfreundliche Stadtentwicklung (Green City) sollen demnach in einem vierten Standbein gebündelt und die Energie-Sparte verkleinert werden.
STADT DRESDEN VERKLAGT GAGFAH
Bei den Aktien von Gagfah machte sich indes eine angekündigte Klage der Stadt Dresden mit einem vorbörslichen Minus von mehr als 2,5 Prozent bemerkbar. Nach Auffassung der Stadt hat das Unternehmen gegen eine Sozialcharta verstossen, die 2006 bei der Übernahme des kommunalen Wohnungsunternehmens Woba ausgehandelt worden war. "Das war bereits befürchtet worden", sagte ein Händler, rechnete aber dennoch mit einer belastenden Wirkung.
Auch Aktien von Gildemeister gaben vorbörslich um rund 2,5 Prozent nach. Der Werkzeugmaschinenbauer gab weitere Details zu seiner bereits angekündigten 20-prozentigen Kapitalerhöhung bekannt. Die zehn Millionen neuen Aktien sollen zwischen dem 29. März und dem 11. April zum Preis von 13,66 Euro pro Stück und im Verhältnis 5:1 angeboten werden./tih/la

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