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FRANKFURT (awp international) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes werden am Mittwoch mit moderaten Kursgewinnen zum Handelsstart erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand um 8.05 Uhr bei 6.282 Punkten um 0,11 Prozent über dem Xetra-Daxschluss vom Vortag. Der Leitindex hat sich in den vergangenen zwei Wochen gut entwickelt und steht aktuell fast sechs Prozent höher als Ende August.
Insgesamt positiv werten Händler die Vorgabe, die auch den deutschen Aktienmarkt am Morgen höher starten lassen sollte. Deutliche Kursgewinne in Japan hellten die Stimmung wieder auf, während die schwache Schlusstendenz der Wall Street am Vorabend zunächst eingetrübt habe. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrials verlor 0,30 Prozent seit dem Vortages-Daxschluss auf Xetra. In Japan sprang der Nikkei 225 dagegen wegen Interventionen zugunsten des Yen um 2,34 Prozent nach oben. Japan stemmt sich gegen den rasanten Höhenflug seiner Währung und soll am Morgen mit Dollar-Stützungskäufen direkt in den Devisenmarkt eingegriffen haben. Die am Nachmittag anstehende Flut von US-Konjunkturdaten lässt aber Zurückhaltung der Anleger erwarten. Bisher sei die Nachrichtenlage dünn, sagten Händler.
LANXESS UND SPRINGER IM BLICK
Wenige Titel aus dem MDax und SDax könnten am Morgen von Nachrichten bewegt werden: Lanxess-Aktien stehen mit Aussagen zum Ausblick des Spezialchemiekonzerns im Blick. Nach dem Ende des Umbaus und der Bewältigung der Krise setzt Lanxess voll auf Wachstum und will das operative Ergebnis bis 2015 um rund 80 Prozent steigern. Das Ergebnisziel für das laufende Jahr wurde bestätigt. Ein Börsianer wertet das Jahresziel leicht positiv, die Aussagen zur langfristigen Entwicklung seien wegen fehlender Schätzungen schwer einzuordnen.
Bei Lang & Schwarz zählten die Papiere des MDax-Aufsteigers Axel Springer mit minus einem eineinviertel Prozent zu den grössten Verlierern. Wie Springer-Finanzchef (CFO) Lothar Lanz der "Börsen-Zeitung" erklärte, hält der Medienkonzern an seinen Platzierungsplänen fest. "Wir haben fest vor, die Aktien noch in diesem Jahr zu platzieren", sagte Lanz. "Die Pläne sind zwar bekannt, dürften den Kurs allerdings nochmals belasten", sagte ein Börsianer. Mit der Platzierung steige der Streubesitz auf mehr als 40 Prozent./fat/tih

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