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FRANKFURT (awp international) - Die deutschen Aktienindizes werden dank guter US-Vorgaben am Freitag freundlich erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.210 Punkten um 0,23 Prozent über dem Xetra-Daxschluss vom Vortag. Der Leitindex dürfte laut Händlern seinen jüngsten Höchststand seit Mai 2008 bei etwas mehr als 7.222 Punkten wieder ins Visier nehmen.
Vor dem am Nachmittag mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht aus den USA rechnen Börsianer allerdings mit einer gewissen Zurückhaltung der Investoren auch am deutschen Aktienmarkt. Zum Start beflügelt aber die gute Vorgabe der Wall Street den Dax: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,33 Prozent seit dem Handelsschluss auf Xetra am Vortag. Die Nachrichtenlage hat sich aus Sicht der Börsianer etwas abgekühlt und der Markt konzentriere sich auf die US-Daten am Nachmittag.
DAIMLER NACH FAZ-BERICHT ZU EADS-ANTEIL IM FOKUS
Auf der Nachrichtenseite ebbt die Aktivität laut Händlern ohne die entscheidend wichtigen Zahlenvorlagen etwas ab. Einige Aktienschwergewichte rückten aber mit Presseberichten in den Blick: Daimler-Aktien legten im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz (L&S) um mehr als zwei Prozent zu, nachdem sich der Stuttgarter Autokonzern laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) von seinen Anteilen an EADS trennen könnte. Dies ist der Zeitung zufolge aus Wirtschaftskreisen zu hören. Ein Händler wertete den Bericht positiv für Daimler, auch wenn die Gespräche offenbar in einer frühen Phase seien. Der 22,5-Prozent-Anteil habe schliesslich für Daimler keine strategische Bedeutung und stehe schon lange zur Disposition.
Papiere der Deutsche Börse reagierten mit einem leichten Minus auf einen Pressebericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) zur Finanztransaktionssteuer, mit der Einführung die Regulierung Spekulanten in Zaum halten wolle. Wie ein Händler hervorhob, bahne sich womöglich eine kleine Kehrtwende in der politischen Haltung der Bundesregierung an. Bislang sei sie bemüht gewesen, eine solche Steuer EU-weit einzuführen. Nach dem Bericht sei sie nun aber offenbar bereit, sich mit einigen wenigen Mitgliedern zusammenzuschliessen. Insgesamt könnte der Bericht die Papiere der Deutschen Börse leicht belasten, fügte ein Börsianer hinzu. Die Einführung einer solchen Steuer werde wieder wahrscheinlicher und das dürfte belasten
DEMAG CRANES VON ABNEHMENDER ÜBERNAHMEFANTASIE BELASTET
Die Aktien von Demag Cranes zählten indes vorbörslich nach einem Bericht der "Rheinischen Post" zu den grössten Verlierern im MDax. Der Zeitung zufolge sind die Pläne des finnischen Kranbauers Konecranes zur Übernahme seines Düsseldorfer Konkurrenten vom Tisch. "Nachdem das Management von Demag Cranes kein Interesse an einem Dialog über eine potenzielle Zusammenarbeit hat, werden wir diese Angelegenheit nicht weiter verfolgen", sagte ein Sprecher der Finnen am dem Blatt. Die Spekulationen um eine Übernahme-Schlacht hatten den Kurs des börsennotierten Kranbauers Demag im vergangenen Herbst in die Höhe getrieben. Nach Ansicht eines Händlers sollte der Bericht Demag belasten. Die Fantasie weiche aber nicht vollkommen aus der Aktie. Ein Börsianer sagte: "Aber was ist mit Terex, die ebenfalls Interesse bekundet hatten?"./fat/tw

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