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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag freundlich in die neue Handelswoche starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax notierte gegen 8.10 Uhr bei 5.842 Punkten und damit 0,13 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Freitag.
Nach dem schwächeren Handelsende der Wall Street vor dem heutigen Feiertag und einem entsprechend lustlosem Handel in Asien gebe es keine wesentlichen neuen Impulse, sagte ein Händler. Nach der Schwäche der Vorwoche, in der der Dax 3,90 Prozent verloren hatte, könnte sich der Markt aber etwas erholen. Weiterhin belastet allerdings die Sorge um das Wirtschaftswachstum und einen drohen Rückfall in die Rezession ("Double Dip"). Eher unbewegt zeigte sich unterdessen der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) , der seit dem Xetra-Schluss vor dem Wochenende um 0,02 Prozent zulegen konnte. Die Börsen in den USA bleiben feiertagsbedingt geschlossen und können somit auch keine neuen Impulse für den Handel in Deutschland geben.
Die Aktien deutscher Autohersteller wie Daimler , BMW und Volkswagen dürften am Montag mit Auto-Absatzzahlen aus China im Blick stehen. Händler verwiesen darauf, dass sich das Wachstum auf dem chinesischen Markt im Juni auf 10,9 Prozent abgeschwächt habe. "Dies könnte die Titel der deutschen Autobauer belasten", so der Börsianer. Bei BMW droht zudem eine Prüfung von US-Behörden, nachdem es wegen Problemen mit der Servolenkung bereits zu einem Unfall gekommen sein soll. Ein Börsianer rechnete jedoch nicht mit einer zusätzlichen Kursbelastung, da es sich bislang nur um eine Vorstufe einer offiziellen Überprüfung handle.
Die Papiere des Zulieferers Continental könnten am Montag mit der Emission einer neuen Anleihe im Blickfeld der Anleger stehen. Wie der "Platow Brief" berichtet, ist an diesem Tag die Ausgabe einer hochverzinsten Anleihe vorgesehen, deren Volumen demnach zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro liegen soll. Händler rechnen allerdings nicht mit wesentlichen Auswirkungen auf den Aktienkurs, da die Anleihepläne bereits weitgehend bekannt seien.
Bei den Aktien der Versorger RWE und Eon verwiesen Börsianer auf einen Bericht des "Spiegel". Nach Informationen des Nachrichtenmagazins wollen die Fraktionschefs der schwarz-gelben Koalition eine 15-jährige Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke "durchdrücken". Die eigenen Parteien laufen dem Magazin zufolge allerdings Sturm gegen diesen "Geheimplan".
Henkel-Vorzugsaktien standen mit einem Pressebericht des "Euro am Sonntag" im Blickfeld. Demnach sieht Henkel-Erbe Christoph Henkel einen möglichen Rückzug der Familie in eine Minderheitsposition bei dem Konsumgüterkonzern kritisch. Die Mehrheit der Henkel-Stammaktien habe die Familie fest gebunden. "Ich sehe auch nicht, dass sich das ändern könnte", unterstrich Henkel, der Vize-Vorsitzender im Gesellschafterausschuss des Düsseldorfer Konzerns ist. Ein Börsianer bewertet die Meldung kursneutral. "Es gab zuletzt ohnehin keine Spekulationen, dass die Familie Henkel ihren Anteil reduzieren könnte", sagte er./tih/fa

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