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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag nach guten Vorgaben der Börsen in Übersee höher erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax stand gegen 8.10 Uhr bei 7.185 Punkten um 1,00 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Vortag.
Ben Potter, Analyst bei IG Markets, sieht den positiven Handelsverlauf der Wall Street am Vorabend als Zeichen weiter nachlassender Risikoscheu. Die US-Börsen hatten einen schwachen Start wegen enttäuschender Konjunkturdaten bis zum Handelsende abgeschüttelt und waren dank guter Unternehmenszahlen ins Plus geklettert. Die Vorgabe ist entsprechend positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,69 Prozent seit dem Xetra-Schluss vom Vortag. Mit Blick auf den Dax erinnerten technisch orientierte Börsianer an eine noch offene Kurslücke (Gap) bei 7.266 Punkten, die von dem Leitindex geschlossen werden sollte. Diese Faktoren dürften an Gewicht gewinnen, da das Nachrichtenaufkommen relativ dünn sei. Einzelwerte aus der zweiten Reihe wie Praktiker könnten von Aussagen auf der Hauptversammlung bewegt werden, hinzu kommen US-Daten am Nachmittag.
VERSORGER BLEIBEN IM FOKUS
Versorgerwerte wie Eon und RWE bleiben am Freitag mit weiteren Presseberichten über die Zukunft der Brennelementesteuer im Blick. Laut der "Süddeutschen Zeitung" ist Angela Merkel offenbar zum Verzicht auf die Brennelementesteuer bereit. Die Bundeskanzlerin sondiere vor den entscheidenden Beratungen der Koalition bei der Opposition die Chancen für einen Atomkonsens. Händlern zufolge geht dies in die gleiche Richtung wie die jüngsten Berichte zu dem Thema und entsprechend sei die Kursrelevanz wohl gering. Der Sektor habe aber wegen der jüngsten Schwäche Erholungspotenzial. Die Aktien erholten sich vorbörslich etwas schwächer als der Markt.
Zahlreiche Aktien wie unter anderem die Deutsche Bank oder auch Salzgitter werden zum Wochenende ex Dividende gehandelt. Hier ist entsprechend mit optisch hohen Abschlägen zu rechnen. Die Papiere von Klöckner & Co. werden ex Bezugsrecht gehandelt. Der Stahlhändler hatte am Vortag die Details zu seiner erwarteten Kapitalerhöhung bekannt gegeben. Demnach liegt der Bezugspreis je neuer Aktie bei 15,85 Euro, der Brutto-Emissionserlös beträgt damit rund 527 Millionen Euro. Ein Händler beziffert den theoretischen Wert der Bezugsrechte auf 1,92 Euro.
PFEIFFER MIT AUSSAGEN ZUR MARGE IM BLICK
Die auch ex Dividende gehandelten Aktien von Pfeiffer Vacuum hält ein Börsianer auch wegen des Kommentars zur operativen Marge für interessant. Der Spezialpumpenhersteller avisierte auf der Hauptversammlung am Vortag für das Geschäftsjahr 2011 eine Betriebsergebnismarge von "um die 15 Prozent". "Analysten rechnen aktuell mit etwa 16 Prozent, der Marktkonsens ist also etwas zu hoch", sagte der Händler. Dies sei zwar schon am Vortag bekannt geworden, der Markt habe es aber möglicherweise noch nicht realisiert. Pfeiffer Vacuum-Aktien hatten zum Handelsende 1,71 Prozent gewonnen./fat/chs

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