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FRANKFURT (awp international) - Nachdem Portugal die EU nun doch um Finanzhilfe bitten wird, dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag mit geringen Verlusten in den Handel gehen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 7.210,89 Punkten und damit um 0,06 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Mittwoch. Im Fokus stehen neben der Entwicklung in Portugal vor allem die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die Sitzung der Bank von England.
Portugals geschäftsführender Regierungschef José Sócrates hatte den Antrag des ärmsten Landes Westeuropas auf Finanzhilfe am Mittwochabend offiziell verkündet. Das rücke die Schuldenkrise wieder in den Fokus, sagten Börsianer. Allerdings dürfte sich die Reaktion des Marktes in Grenzen halten, weil dies nicht ganz unerwartet geschehen sei. Leicht negativ waren auch die Vorgaben aus Übersee. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,16 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend.
HOCHTIEF BEI L&S SEHR SCHWACH - NIMMT GEWINNPROGNOSE ZURÜCK
Unter den Einzelwerten gerieten die Aktien von Hochtief vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) unter Druck und verloren mehr als sechs Prozent. Der Baukonzern hatte am Morgen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr zurückgenommen. Grund hierfür sind bilanztechnische Unklarheiten bei der australischen Tochter Leighton. Es sei eine "signifikante Beeinträchtigung der Hochtief-Prognose" zu erwarten, hatte das Essener Unternehmen mitgeteilt. Damit dürfte sich dem Hochtief-Angreifer ACS die Gelegenheit bieten, Aktien des deutschen Konzerns günstiger zu bekommen, kommentierte ein Händler.
Gerresheimer standen indes mit Zahlen zum ersten Quartal im Blick. Der Hersteller von Spezialverpackungen und Medizintechnik hat den Umsatz und den Gewinn deutlich gesteigert. Die Erlöse waren um 5,2 Prozent auf 236,6 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn belief sich unter dem Strich auf 7,1 Millionen Euro nach 2,4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Ein Börsianer nannte die Resultate in einer ersten Einschätzung etwas besser als erwartet. Vorbörslich lagen die Titel moderat im Plus.
MERCK KGAA NACH GEWINNRÜCKGANG BEI SAMSUNG IM BLICK
Die Aktien der Merck KGaA könnten nach einem Gewinnrückgang bei Samsung Electronics bewegt werden. Händler verwiesen auf Berichte, wonach die niedrigen Preise sowie die schwache Nachfrage nach Flachbildfernsehern bei dem südkoreanischen Technologiekonzern im ersten Quartal zu einem Rückgang des operativen Gewinns um 34 Prozent geführt hätten. Samsung nutzt für seine Fernseher Flüssigkristalle, die wiederum Merck liefert.
Mit Blick auf BASF berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD), dass der Chemie- und Pharmakonzern die Gespräche über den Verkauf seiner Textil- und Lederchemiesparte abgebrochen habe, weil kein annehmbarer Preis zu erzielen gewesen sei. Das Blatt zitiert einen Unternehmenssprecher. Laut einem Händler sollte sich der Kurseinfluss aber sowohl bei BASF-Titeln als auch bei denen des Spezialchemiekonzerns Lanxess , der als einer der Interessenten gegolten habe, in Grenzen halten. Es war zudem bekannt geworden, dass die Schweizer Bank UBS die BASF-Titel von ihrer "European Chemicals Least Preferred List" gestrichen hatte. Vorbörslich lagen die BASF-Anteilsscheine mit 0,39 Prozent im Plus.
BMW schliesslich sackten vorbörslich um mehr als ein Prozent ab, nachdem die US-Bank Morgan Stanley die Papiere von "Overweight" auf "Underweight" abgestuft hatte./chs/gl

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