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FRANKFURT (awp international) - Freundliche Vorgaben aus Übersee dürften dem deutschen Aktienmarkt am Montag einen freundlichen Start ermöglichen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte gegen 8.15 Uhr bei 6.191 Punkten und damit 0,70 Prozent unter seinem Stand zum Xetra-Schluss am Freitag.
An der Wall Street hatte der Dow Jones (DJIA) am Freitag im späten Handel seine Verluste etwas eindämmen können und der Future auf den US-Leitindex gewann seit dem Xetra-Schluss am Freitag 0,77 Prozent hinzu. In Japan schloss der Nikkei-225-Index leicht höher. Hierzulande dominiert weiter die Berichtssaison mit Zahlen von Linde und Metro das Handelsgeschehen. Am Nachmittag stehen zudem noch Konjunkturdaten aus den USA auf der Agenda.
METRO-ZAHLEN ENTTÄUSCHEN - LINDE BESSER ALS ERWARTET
Der Handelskonzern Metro hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt und operativ verdient als im Vorjahr. Hier machten sich vor allem die durch den laufenden Konzernumbau erzielten Einsparungen und Produktivitätsverbesserungen positiv bemerkbar. Ein Händler sagte indes, die Zahlen seien schwächer als erwartet ausgefallen. Während der Umsatz noch in etwa im Rahmen der Schätzungen gelegen habe, liege der Nettogewinn deutlich darunter. Allerdings habe der Handelskonzern seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt, wonach der Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern über den Vorjahreswerten liegen sollen. Vorbörslich zeigte sich die Aktie indes sehr schwach.
Der Industriegase-Spezialist Linde hat dank einer guten Nachfrage nach Gasen seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Das operative Konzernergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen legte stärker zu als von Analysten erwartet, was die Titel mit deutlichen vorbörslichen Gewinnen honorierten. Auch der Nettogewinn und der Umsatz fielen höher aus als im Vorjahr. Ein Börsianer sah die Zahlen insgesamt im Rahmen der Erwartungen und hob zudem hervor, das Linde bei seinen Jahreszielen geblieben sei.
PRESSE: INFINEON MIT INTEL ÜBER MOBILFUNKCHIP-SPARTE EINIG
Ansonsten dürften vor allem Medienberichte für Bewegung bei einzelnen Aktien sorgen. Diesen zufolge könnten sich der deutsche Chipkonzern Infineon und der US-Konkurrent Intel auf den Verkauf von Infineons Sparte für Mobilfunkchips in den kommenden Tagen oder Wochen einigen. Infineon fordere bis zu 1,5 Milliarden Euro für den Bereich und habe auch schon mit den Konzernen Broadcom und Samsung Electronics verhandelt, hiess es laut Börsianern in dem Bericht weiter. Insgesamt dürfte es positiv für Infineon sein, wenn sie so viel für die Sparte bekommen könnten, kommentierte ein Händler. Entsprechend legten die Aktien schon vor dem Handelsstart zu.
SAP-Aktien stehen ebenfalls nach einem Pressebericht im Blick. Laut Aussagen von Co-Chef Bill McDermott in der "Financial Times" könnte der Softwarehersteller seine schon jüngst nach oben revidierten Jahresziele für den Umsatz mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen übertreffen. "Das sollte sich positiv auf die Aktie auswirken", kommentierte ein Händler. Er sieht in den Aussagen ein Zeichen dafür, dass der Ausblick, den SAP bei der Vorlage der Zahlen für das erste Halbjahr gegeben hatte, als konservativ angesehen werden sollte.
SIEMENS SUCHT BETEILIGUNGSFIRMA FÜR NSN
Aktien von Siemens sollten einen Blick wert sein, nachdem das "Wall Street Journal" (WSJ) bereits am Freitagabend auf seiner Internetseite geschrieben hatte, der Netzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) wolle eine Beteiligungsfirma an Bord holen. Auf diese Weise hoffe das Gemeinschaftsunternehmen von Nokia und Siemens auf eine Kapitalspritze von mindestens einer Milliarden US-Dollar. Es würden Gespräche mit mehreren Investmentgesellschaften geführt, darunter Silver Lake Partners, TPG, Blackstone, Bain Capital und KKR. Ein Händler sagte, da beide Unternehmen erklärtermassen ihre Anteile verkaufen wollten, komme das Interesse von Private-Equity-Gesellschaften nicht überraschend. Doch zusammen mit einer Kurszielanhebung durch Credit Suisse reichte dies für vorbörsliche Kursgewinne.
Das Biotech-Unternehmen Morphosys teilte den Erhalt einer Meilenstein-Zahlung aus einer strategischen Allianz mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis mit. Dies sorgte ebenfalls für vorbörsliche Gewinne./gl/la

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