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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag zum Handelsstart etwas fester erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte gegen 8.10 Uhr bei 6.364,71 Punkten und damit 0,49 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Vortag. Am Donnerstag war der Dax zwischenzeitlich auf seinen höchsten Stand seit der Lehman-Pleite geklettert. Im Blick stehen dürfte neben weiteren Unternehmenszahlen vor allem der US-Arbeitsmarktbericht für Juli am Nachmittag.
Die Vorgaben aus Übersee sind indes gemischt. Während die Wall Street am Vortag leichte Verluste hatte hinnehmen müssen, stieg der Future auf den Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,38 Prozent. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index indes im Minus.
ALLIANZ-ZAHLEN BESSER ALS ERWARTET
Im Fokus stehen am deutschen Markt etwa die Papiere der Allianz nach Zahlen. Der Versicherungskonzern hatte im zweiten Quartal einen Milliardengewinn verbuchen können und sieht sich auf Kurs zu seinem Jahresziel. Allianz-Chef Michael Diekmann zeigte sich "zuversichtlich, dass wir unsere Prognose für das Gesamtjahr für das operative Ergebnis von rund 7,2 Milliarden Euro mit einer Schwankungsbreite von 500 Millionen Euro nach oben oder unten erfüllen können". Ein Händler bezeichnete die Zahlen als besser als erwartet. Vorbörslich bei Lang & Schwarz entwickelten sich Allianz-Papiere etwas fester.
Auch der Spezialchemiekonzern Lanxess legte am Morgen seine Quartalsergebnisse vor. Händler bezeichneten das Zahlenwerk als besser als erwartet. Die Entwicklung sei vor allem vom Geschäft mit synthetischem Kautschuk in Asien und Lateinamerika angetrieben worden. Börsianer verwiesen zudem auf einen Bericht, dem zufolge Lanxess angeblich das Lederchemikalien-Geschäft von BASF kaufen will. Es werde jedoch kein Preis und auch keine namentliche Quelle genannt. Für Lanxess wäre das nicht gerade ein kleiner Deal, kommentierte ein Börsianer.
SAP GEHT AUF ORACLE ZU
SAP-Titel könnten derweil bewegt werden, weil der Walldorfer Softwarekonzern im Streit um unrechtmässig heruntergeladene Daten auf seinen Erzrivalen Oracle zugegangen ist. In der Nacht zum Freitag hatte SAP die Verantwortung für das Vorgehen ihrer Ex-Tochter TomorrowNow übernommen. "SAP wird Oracle den Schaden ersetzen, den die begrenzten Handlungen von TomorrowNow tatsächlich verursacht haben", hatte Finanzchef Werner Brandt in einer Mitteilung gesagt. Grosse Kursbewegungen erwarten Börsianer indes nicht, schliesslich sei das ein drei Jahre alter Fall.
Ein Bericht der "Financial Times Deutschland" rückt indes die Aktien von ProSiebenSat.1 in den Fokus. Wie das Blatt berichtet, planen der Fernsehkonzern und die Mediengruppe RTL den gemeinsamen Aufbau einer offenen TV-Plattform im Internet. Auf dem Onlineportal sollen Nutzer angeblich kostenlos Nachrichtensendungen, Serienfolgen, Filme und Shows abrufen können. Händler bewerteten die Geschichte eher als kursneutral und hoben stattdessen hervor, dass die Citigroup das Kursziel für die Aktien angehoben hatte./chs/la

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