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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch mit leichten Verlusten in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 6.173 Punkten und damit 0,50 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Dienstag, als der deutsche Leitindex mit einem Plus von 1,57 Prozent aus dem Handel gegangen war.
Die anderen Märkte hätten nicht mit den Kursgewinnen in Europa vom Vortag mithalten können und entsprechend dürfte nun wieder ein Rückschlag kommen, sagte Marktanalyst Ben Potter von IG Markets. Die Vorgabe ist mit einem Minus im Future auf den weltweiten Leitindex Dow Jones Industrial von 0,53 Prozent seit dem Xetra-Schluss vom Vortag negativ. Die Nachrichtenlage bleibt nach dem Ende der Berichtssaison dünn. Aus dem SDax gibt es mit Bertrandt noch einen Nachzügler mit Zahlen.
BAYER EINIGT SICH AUF EINEN VERGLEICH
Aktien von Bayer gaben vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) minimal um 0,02 Prozent nach. Händler verwiesen auf einen Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg", dem zufolge Bayer zugestimmt habe, in den USA mindestens 60 Millionen US-Dollar an 150 Kläger zu zahlen. Dabei geht es um das 2007 vom Markt genommene Medikament Trasylol, das zur Blutstillung bei Herzoperationen eingesetzt wurde. Laut Händlern ist dies allerdings ein alter Hut. Trasylol sei 2007 wegen eines höheren Todesrisikos gegenüber anderen Medikamenten vom Markt genommen worden und habe postwendend etliche Ansprüche hervorgerufen. Daher sei nicht mit einer grösseren Kursreaktion zu rechnen, hiess es.
K+S standen weiterhin mit der Übernahmephantasie im Sektor im Blickfeld, die am Vortag BHP Billiton mit einem Gebot für den US-Konkurrenten Potash auslöste. Die Aktien hielten sich vorbörslich jedoch leicht im Plus. Wie Medien in Berufung auf Unternehmenskreise berichten, sieht der Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern aktuell keine Anzeichen dafür, dass ein möglicher Bieter auf der Matte stehen könnte. Ein Händler verwies im Zuge dessen darauf, dass die Deutsche Bank schon am Vortag gesagt habe, dass K+S kein attraktiver Übernahmekandidat sei.
VERSICHERER MIT MUNICH-RE-AUSSAGEN IM BLICK
Aktien der Allianz gaben bei L&S um 0,37 Prozent nach. Die Analysten von JPMorgan hatten die Einstufung von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt. Zudem gab es auch Aussagen des Chefs von Munich Re , Nikolaus von Bomhard. In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" äusserte dieser grundsätzliche Zweifel am Gewinnpotenzial von Lebensversicherungen. Ökonomisch betrachtet sei dieses Segment nicht sehr ertragreich. Der grösste deutsche Lebensversicherer Ergo gehört fast vollständig der Munich Re. Munich Re hielten sich vorbörslich jedoch leicht im Plus.
Stada wurde dagegen von Morgan Stanley von "Underweight" auf "Equal-weight" hochgestuft und ein Ziel von 26 Euro genannt. Die Aktien legten vorbörslich um 0,47 Prozent zu./tih/gl

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