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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 6.946 Punkten. Damit zeigte er sich mit 0,06 Prozent über dem Dax-Schluss auf Xetra am Dienstag. Tags zuvor hatte er seine Verluste zum Wochenauftakt nahezu wettmachen können und 1,23 Prozent hinzugewonnen.
Laut Marktanalyst Ben Potter von IG Markets in London dürfte der Handel vor allem von der mit Spannung erwarteten Emission portugiesischer Staatsanleihen beeinflusst werden. Dass die US-Börsen am Dienstag mit leichten Gewinnen geschlossen hatten, könnte derweil die Märkte allgemein etwas stützen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gab allerdings seit dem europäischen Handelsschluss nach.
Bevor am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA die Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnten und am Abend zudem der US-Konjunkturbericht, das Beige Book, veröffentlicht wird, stehen hierzulande einige Unternehmen im Blick.
BANKENABGABE SOLL TEURER WERDEN
Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank dürften laut Händlern an diesem Tag zu den Verlierern gehören. Die "Financial Times Deutschland" berichtet, dass die geplante Bankenabgabe teurer werden solle als bislang gedacht. Nachdem das Finanzministerium ursprünglich angekündigt hatte, dass die Banken maximal 15 Prozent ihres Jahresgewinns zahlen müssten, soll diese Beschränkung laut einem der Zeitung vorliegenden Entwurf zur Verordnung faktisch aufgehoben werden. Ein Händler sagte dazu: "Das könnte die Stimmung für Bankenwerte weiter belasten. Vor allem die Commerzbank und die Deutsche Bank wurden in dem Artikel als mögliche Verlierer des neuen Entwurfs genannt."
Die Aktien der Deutschen Telekom dagegen könnten unter einer Abstufung der britischen Bank Barclays leiden. Diese senkte in einer Branchenstudie ihr Anlageurteil für die T-Aktie von "Equal-weight" auf "Underweight" und das Ziel von 11,50 auf 10,70 Euro.
DOUGLAS UND SOFTWARE AG MIT ZAHLEN IM BLICK
Douglas steht mit seiner Bilanz-Pressekonferenz im Blick. Nach Expertenschätzungen dürfte der Handelskonzern dank eines gut verlaufenen Weihnachtsgeschäftes einen weiteren Gewinnanstieg für 2010/11 in Aussicht stellen. Die von dpa-AFX befragten Analysten gehen davon aus, dass das im MDax notierte Unternehmen mit seinen Marken AppelrathCüpper, Buch.de, Christ, Douglas und Thalia beim Gewinn vor Steuern (EBT) zwischen 145 und 155 Millionen Euro in prognostizieren wird. Im vergangenen Geschäftsjahr sollte Douglas den Analystenschätzungen zufolge das obere Ende des zuletzt gesetzten Zielkorridors zwischen 120 und 130 Millionen Euro erreicht haben. Der erwirtschaftete Umsatz war bereits im Oktober bekanntgegeben worden.
Überraschend legte die Software AG zudem an diesem Morgen Zahlen vor. Deutschlands zweitgrösster Softwarekonzern teilte mit, im vergangenen Jahr beim Umsatz voraussichtlich die Milliardengrenze überschritten zu haben. Damit erhöhte sich der Umsatz dank mehrerer Übernahmen im vergangenen Jahr um ein knappes Drittel. Das war erwartet worden, da die Darmstädter im Herbst ein ähnliches Ziel angekündigt hatten. Der Überschuss ist nach vorläufigen Zahlen um 19 bis 20 Prozent gewachsen und liegt damit am oberen Ende der Prognose vom Oktober. Sky legte ebenfalls überraschend Zahlen vor. Der Bezahlfernsehsender teilte mit, dass alle operativen Kennzahlen im vierten Quartal 2010 verbessert worden seien.
Morphosys hat in der Allianz mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis Fortschritte erzielt, wie das Biotechnologie-Unternehmen am Morgen mitteilte. Durch die Beantragung und den Beginn einer klinischen Phase-I-Studie zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen sei eine Meilensteinzahlung ausgelöst worden. Finanzielle Details wurden aber nicht genannt./ck/tih

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