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FRANKFURT (awp international) - Schwache Schlusskurse an der Wall Street dürften am Freitag den deutschen Aktienmarkt etwas belasten. Im Fokus aber steht weiter die Berichtssaison mit Zahlen unter anderem von der Deutschen Telekom und BASF. Zudem wird am Nachmittag der monatliche US-Arbeitsmarktbericht mit Spannung erwartet. Bis dahin wird mit grösserer Zurückhaltung unter den Anlegern gerechnet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 7.372 Punkten und damit um 0,07 Prozent unter dem Xetra-Schlussstand vom Donnerstag.
In den USA hatte der Leitindex Dow Jones vor allem nach weiteren enttäuschenden Daten vom Arbeitsmarkt schwach geschlossen. Der Dow-Future gab seit dem Xetra-Schluss am Vortag zudem leicht nach. In Japan schloss die Börse nach mehreren Feiertagen ebenfalls schwach.
BASF-ZAHLEN BESSER ALS ERWARTET - BEI DER TELEKOM STÜTZT DIVIDENDE
Die Zahlen von BASF zum ersten Quartal fielen einem Händler zufolge auf den ersten Blick besser als prognostiziert aus. Dank des anhaltenden Booms in Asien laufen die Geschäfte des weltgrössten Chemiekonzerns weiter auf Hochtouren. Unter dem Strich blieben nach etwas mehr als einer Milliarden Euro im Vorjahr nun 2,4 Milliarden Euro. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz (L&S) tendierten die Papiere freundlich. Die Deutsche Telekom dagegen verfehlte die Erwartungen leicht, bekräftigte aber die Jahresziele. Ein Händler meinte allerdings, dass die Dividende die Aktie stützen dürfte. Am 13. Mai wird die Telekom je Aktie 70 Cents ausschütten. Bei L&S gaben die Aktien zunächst um mehr als ein halbes Prozent nach.
Die teilverstaatlichte Commerzbank meldete endgültige Zahlen und sieht sich nach dem ersten Quartal auf Kurs zu ihren ehrgeizigen Zielen. Zwischen Januar und März habe das Institut sein bisher bestes Ergebnis erzielt, sagte Vorstandschef Martin Blessing vor der an diesem Tag ebenfalls anstehenden Hauptversammlung. Hier sollen die Aktionäre über die 11 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung abstimmen.
THYSSENKRUPP BAUT UM, KLÖCO KAUFT HINZU
Der Konzernumbau bei ThyssenKrupp dürfte der Aktie des grössten deutschen Stahlherstellers am Freitag laut Händlern Auftrieb geben. Im vorbörslichen Handel legten sie bereits um mehr als ein Prozent zu. Thyssen will sich von zahlreichen Geschäftsbereichen trennen, wie der Konzern am Vorabend nach einer ausserordentlichen Vorstandssitzung mitteilte. Ein Händler sagte dazu: "Weitere Restrukturierungsschritte waren von Analysten erwartet worden, aber nicht in diesem grossen Umfang." Dabei verwies er darauf, dass sie 20 Prozent des Umsatzes ausmachen sollen. Er fügte an: "Das sollte nicht gegen die Aktien arbeiten, auch wenn Stahltitel zurzeit nicht sonderlich gefragt sind."
Den Zukauf bei Klöckner & Co (KlöCo) bewerteten Börsianer ebenfalls positiv. "Akquisitionen haben letztlich bisher nie gegen die Aktien von KlöCo gearbeitet", sagte einer von ihnen. Der Duisburger Stahlhändler hatte am Morgen bekannt gegeben, die Mehrheit an der brasilianischen Frefer Group zu übernehmen. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall konnte dank der anziehenden Autokonjunktur im ersten Quartal den Gewinn mehr als verdoppeln und zog daraufhin bereits vorbörslich um mehr als ein Prozent an. Der Maschinenbau-Konzern Gea steigerte wegen weiterhin kräftiger Investitionen aus der Nahrungsmittelindustrie Umsatz und Gewinn im ersten Quartal deutlich./ck/rum

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