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FRANKFURT (awp international) - Nach seinem Sprung über die 6.000 Punkte-Marke dürfte der Dax am Donnerstag eine Atempause einlegen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Stand des deutschen Leitindex Dax lag 8.05 Uhr bei 6.010 Punkten um 0,24 Prozent unter dem Xetra-Schluss am Vorabend.
Die leicht negative Vorgabe dürfte zum Handelsstart Gewinnmitnahmen auslösen und die Börsen belasten, sagte ein Börsianer. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,16 Prozent und in Japan schloss die Börse ebenfalls schwach. Auch die technische Lage im deutschen Leitindex hat sich etwas verschlechtert. Mit der Annäherung an die Widerstandszone zwischen 6.055 und 6.094 Punkten werde die Luft zumindest kurzfristig dünner, so Chartexperte Wieland Staud von Staud Research. Dabei belebt sich die Nachrichtenlage mit Zahlen der SGL Group und einigen Bilanzpressekonferenzen spürbar. Neue Impulse dürften am Nachmittag auch Konjunkturdaten aus den USA geben.
Im Dax rechnen Börsianer mit einer positiven Reaktion der Aktien von Adidas auf gute Zahlen des Wettbewerbers Nike vom Vorabend. Nachdem die Wirtschaftskrise das Geschäft des weltgrössten Sportartikelherstellers hatte schrumpfen lassen, geht es für Nike nun wieder aufwärts. Die Versorger Eon und RWE rücken mit Medienberichten über eine mögliche Laufzeitverlängerung wieder in den Blick. Demzufolge diskutiert die Regierungskoalition verschiedene Szenarien einer Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke von bis zu 20 Jahren. Ein Börsianer sieht zunächst keine grösseren Kursimpulse. Analysten gingen von 10 Jahren aus.
Der Kohlenstoff-Spezialist SGL rutschte nach einem Umsatzeinbruch in der Wirtschaftskrise und Sonderabschreibungen im vergangenen Jahr unter dem Strich in die roten Zahlen. Börsianer sehen aber den Ausblick auf 2010 im Fokus. "2010 ist für uns ein Übergangsjahr, in dem es aus heutiger Sicht durchaus eine Herausforderung ist, die operativen Ergebnisse des Jahres 2009 zu erreichen", sagte Vorstandschef Robert Koehler. Eine klare Besserung erwartet SGL erst 2011. SGL-Aktien büssten vorbörslich drei Prozent ein.
HeidelbergCement stehen ebenfalls mit Zahlen im Blick. Der Baustoffkonzern erzielte im Krisenjahr 2009 einen Überschuss von 168 Millionen Euro. Einem Händler zufolge ist das "etwas schlechter als erwartet." Investoren warteten aber auf einen detaillierten Ausblick. Auch die Titel von HeidelbergCement gaben bei Lang & Schwarz vorbörslich klar nach./fat/ck

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