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FRANKFURT (awp international) - Ohne neue Impulse dürfte sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zum Handelsauftakt moderat schwächer zeigen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte gegen 8.10 Uhr bei 6.135,86 Punkten und damit 0,31 Prozent unter dem Xetra-Vortagsschluss.
Mit der Rückkehr der US-Anleger nach dem langen "Labor Day"-Wochenende gehe es nun erst richtig los mit der neuen Handelswoche, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. Die Vorgabe von der Börse in Japan ist mit einem Abschlag von 0,81 Prozent im Leitindex Nikkei 225 leicht negativ. Die Agenda bleibt noch relativ dünn besetzt. Potter hofft aber auf einzelne Unternehmens- und Konjunkturdaten als Impulsgeber für die Märkte.
INFINEON ERWARTET DREISTELLIGEN MILLIONENGEWINN AUS SPARTENVERKAUF
Aktien von Infineon stehen mit einem Vorstandsinterview im Fokus. Der Halbleiterkonzern erwartet aus dem Verkauf seiner Mobilfunkchipsparte an Intel einen ausserordentlichen Gewinn in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages, wie Unternehmenschef Peter Bauer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) sagte. An eine Sonderausschüttung denke Infineon aber nicht und auch ein Aktienrückkauf komme nicht in Betracht. Stattdessen sei eine vernünftige Nettoliquidität in der Halbleiterbranche sehr wichtig. Eine unfreundliche Übernahme angesichts der vollen Kassen und der niedrigen Börsenbewertung befürchtet Bauer nicht. Händler rechnen mit einer negativen Reaktion, da im Zuge des Verkaufs von einigen Investoren und Analysten auf eine Sonderausschüttung spekuliert worden sei.
Auch Siemens-Papiere dürften nach einem Pressebericht einen Blick wert sein. Die FAZ schreibt unter Berufung auf Aussagen des zuständigen Vorstandsmitglieds Barbara Kux, die vor eineinhalb Jahren gestartete Einkaufsinitiative werde dem Mischkonzern bereits im zu Ende gehenden Geschäftsjahr 2009/2010 (30. September) signifikante Sparerfolge bringen. "Das ist leicht positiv für die Aktie, sollte aber kein Kurstreiber sein", sagte ein Händler.
SMA WEGEN BILLIGKONKURRENZ AUS ASIEN UNTER DRUCK
Titel der Deutschen Telekom stehen laut Händlern wegen vager Spekulationen um einen möglichen Zusammenschluss mit der France Telecom (FT) im Blick. Händlern zufolge habe eine Anteilserhöhung der Deutschen Bank an FT die französischen Gewerkschaften auf den Plan gerufen, die den Schritt als signifikante Veränderung der Eigentümerstruktur des Telekomkonzerns ansehen und als mögliche Vorbereitung einer Konsolidierung in der europäischen Telekombranche werten. Ein Händler rechnet mit einer Stimmungsbelastung für die Aktien der Telekom. Er habe allerdings einen Zusammenschluss der Konzerne ohnehin für unwahrscheinlich gehalten und mittlerweile habe die Frence Telecom Fusionspläne auch dementiert. Allerdings arbeiteten die Konzerne bereits in einigen Feldern zusammen. So wurde im Sommer das britische Mobilfunkgeschäft von T-Mobile UK und Orange fusioniert.
Im TecDax gerieten Aktien von SMA Solar bereits vorbörslich deutlich unter Druck und verloren zwei Prozent. Das "Handelsblatt" (HB) verweist auf eine bereits am Montag veröffentlichte Studie des Fachmagazins "Photon", das in seiner kommende Woche erscheinenden Ausgabe schreibt, dem deutschen Weltmarktführer für Solaranlagen-Wechselrichter drohe Billig-Konkurrenz aus Asien. Dem bislang kaum bekannten koreanischen Hersteller Dasstech sei es gelungen, mit einem völlig neuartigen Produktionsverfahren die Kosten deutlich zu drücken. "Nun gibt es Ängste, SMA könnte das gleiche Schicksal erleiden wie andere deutsche Solarunternehmen", kommentierte ein Händler. Dies werde der Stimmung für die Aktie nicht gerade helfen. Im SDax sollten die Aktien von Air Berlin nach Verkehrszahlen im Blick behalten werden. Die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft hat im August 8,7 Prozent mehr Passagiere befördert als vor einem Jahr./gl/rum

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